Initiative Buirer für Buir verleiht Arnoldus-Preis an Michael Zobel

Für den Hambacher Wald : Arnoldus-Preis geht an Michael Zobel

Die Initiative Buirer für Buir hat zum ersten Mal den neu geschaffenen Arnoldus-Preis verliehen. Der Preis soll Personen oder Gruppen ehren, die sich in besonderer Weise für den Erhalt des nach wie vor bedrohten Hambacher Waldes einsetzen.

Der Preis nimmt Bezug auf die Legende von Arnoldus, Hofmusiker Karls des Großen, der den Bürgewald, oft fälschlich als Hambacher Forst bezeichnet, durch eine List dem Herrscher abrang und den Menschen in den umliegenden Dörfern überließ. Der Arnoldus-Preis geht dieses Jahr an Michael Zobel.

Durch sein Engagement und seine Waldspaziergänge hat er tausende Menschen für die Problematik des Raubbaus an der Natur sensibilisiert. Deshalb hat er, stellvertretend für alle, die durch ihre Präsenz der Vernichtung des Waldes entgegen treten, den Arnoldus-Preis 2019 erhalten.

In seiner Laudatio nannte Oliver Krischer, Bundestagsabgeordnter von Bündnis 90/Die Grünen, den Preisträger einen würdigen Nachfolger des Arnoldus.

In seiner Dankesrede versicherte Michael Zobel, dass er sich weiter für den dauerhaften Erhalt des Waldes einsetzen werde, auch wenn es anstrengend sei. Aber der Zuspruch, den er erhalte, gebe Kraft. Er freue sich über den Arnoldus-Preis, den er stellvertretend für die vielen Menschen annehme, die auf unterschiedliche Weise für Natur- und Umweltschutz stritten, vor allem für seine Partnerin Eva Töller, die die Idee für die Waldspaziergänge gehabt habe.

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