Birkesdorf: Ingo Baier aus Bonn dirigiert zum ersten Mal das Birkesdorfer Blasorchester

Birkesdorf : Ingo Baier aus Bonn dirigiert zum ersten Mal das Birkesdorfer Blasorchester

Das symphonische Blasorchester Birkesdorf nahm am Sonntag wieder Jung und Alt mit auf eine musikalische Reise. Beim alljährlichen Frühlingskonzert in der voll besetzten Kirche St. Peter präsentierten die Musiker klassische Blasmusik sowie Interpretationen modernerer Musik.

Eröffnet wurde das Konzert von den „Kleinen“, dem Jugendblasorchester „Klang for Fun“, unter der Leitung von Ingo Baier. Blech- und Holzblasinstrumente aller Art, Schlagzeug und Perkussion — die Gruppe hat alles zu bieten, was zu einem professionellen Orchester gehört.

Zum Auftakt spielten die jungen Musiker Phil Collins‘ „You‘ll Be In My Heart“ aus dem Disney-Film „Tarzan“, gefolgt von dem gefühlvollen Stück „King‘s Mountain Adventure“. Im Anschluss gaben sie ein Orchester-Arrangement des Pophits „Shut Up And Dance“ aus dem Jahr 2014 zum Besten. Nach diesem dritten und letzten Stück des Nachwuchses kamen nun die „Großen“ auf die Bühne der Pfarrkirche.

Auch hier übernahm Dirigent Ingo Baier aus Bonn, der seit einem Dreivierteljahr dabei ist, die Leitung. Für ihn war es das erste Frühlingskonzert dieser Art. „Wir hatten vergangenes Jahr einen Dirigentenwechsel. Herr Baier hat beide Orchester übernommen“, erklärt Burkhard Mohren, der Vorsitzende des Blasorchesters.

Die Großen taten es dem Nachwuchsorchester gleich und präsentierten Musik verschiedener Stile. Mit „Lead Me Home“ von James L. Hosay, einem Stück, welches seine Ursprünge in der amerikanischen Gospelmusik hat, zogen sie von der ersten Minute die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich. Auch bei einem Arrangement von „Der mit dem Wolf tanzt“ aus dem gleichnamigen Film ernteten sie lauten Applaus.

Mittlerweile zählt der Verein, der 1970 gegründet wurde, rund 80 aktive Mitglieder.

In die Jugend wird besonders investiert. Von klein auf lernen Kinder die Musik kennen; angefangen mit musikalischer Früherziehung über Blockflötenunterricht bis hin zum Erlernen eines Blechblasinstruments. Den Unterricht übernehmen dabei eigene Kräfte, also erfahrene aktive Mitglieder. „Alles, was wir machen, steht unter dem Begriff Jugendarbeit. Ein Großteil der Musiker sind Eigengewächse“, sagte Wolfgang Mohren.

(nie)