In Gey gibt es jetzt den "Helmut-Rösseler-Platz"

Buntes Programm : Zu Ehren des langjährigen Ortsvorstehers

Beim Dorffest in Gey wurde den Besuchern jede Menge geboten. Im Mittelpunkt stand die Umbenennung des Dorfplatzes in „Helmut-Rösseler-Platz“.

Im Rahmen eines großen Ortsfestes präsentierten sich alle Geyer Ortsvereine und -Institutionen mit einem breit gefächerten Programm. Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg, beim Treckerfahren und bei zahlreichen Spielen vergnügen. Die ortsansässigen Gastronomen und eine Caféteria im BSV-Heim hatten die Verpflegung der Gäste übernommen. Auf der großen Bühne stellten sich die Vereine vor, der Musikverein „Rheinklänge“ Gey spielte zum Platzkonzert und abends sorgten die Geyer „Hausband“ und die Coverband „Web“ für Livemusik.

Im Mittelpunkt des Festes stand die Umbenennung des Dorfplatzes in „Helmut-Rösseler-Platz“, die der Gemeinderat im November 2018 beschlossen hatte. Damit erinnern die Geyer an den 2017 gestorbenen langjährigen Ortsvorsteher und Stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald. Dies hatte sein Nachfolger als Ortsvorsteher, Paul Bolz, im Namen der Geyer Ortsvereine beantragt, um Helmut Rösseler dauerhaft ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Zahlreiche Redner erinnerten an Rösselers großes Engagement für Gey. Er war nicht nur Mitglied in fast allen Ortsvereinen, sondern übernahm überall auch Ehrenämter, in deren Rahmen er viel Zeit und Arbeit opferte. Neben zahlreichen Würdigungen erhielt er dafür zu Lebzeiten auch den Ehrenpreis für soziales Engagement des Kreises Düren. Landrat Wolfgang Spelthahn überbrachte ein Grußwort des Bundespräsidenten und erinnerte daran, dass vor Helmut Rösselers Tod schon alle Bedingungen erfüllt und die Vorbereitungen abgeschlossen waren, um ihm das Bundesverdienstkreuz zu verleihen.

Mit einer sehr warmen und menschlichen Ansprache erinnerten auch Rösselers Töchter an ihren Vater und hatten teilweise auch humorvolle Ratschläge für Paul Bolz bereit, dem sie für seinen Einsatz dankten und ihm viel Glück für die Ausübung seines Amtes wünschten. Gemeinsam mit dem Landrat, ihrer Mutter Gudrun und Bolz enthüllten sie dann eines der drei Straßenschilder mit dem neuen Schriftzug und einer Erinnerungstafel.

(kel)
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