Düren: In den Ferien Geld verdienen? Das wird schwer!

Düren : In den Ferien Geld verdienen? Das wird schwer!

Die Sommerferien nahen und damit auch die Chance, das Taschengeld ein bisschen aufzubessern. Viele Ferienjob-Angebote sind natürlich schon weg, aber einige Möglichkeiten gibt es noch. So zum Beispiel beim beliebten Volksfest Annakirmes. „Im Gastronomiebereich werden immer wieder Aushilfen gesucht“, sagt Hans Bert Cremer vom Verband der Reisenden Schausteller (VRS).

Viele Betreiber griffen immer wieder auf die gleichen Mitarbeiter zurück, „aber es lohnt sich, in der Aufbauwoche mal über den Platz zu gehen und nachzufragen.“ Manchmal sprängen Aushilfen ab und dann ergäbe sich kurzfristig noch etwas. Ähnliches berichtet Klaus Langen vom Verein Dürener Wochenmarkt: „Meistens haben die Marktbeschicker ihre festen Leute. Aber mal nachfragen und sich eventuell auf die Warteliste setzen lassen, kann ja nicht schaden.“

Mit ‚einfach mal nachfragen‘ ist auch Rebecca Sowou zu ihrem Aushilfsjob im Eiscafé „Ambiente“ gekommen. Zum August wird der Job allerdings wieder frei, dann beginnt die 19-Jährige eine Ausbildung zur Fachwirtin im Verkauf und Handel. Im Eiscafé „Dolomiti“ werden keine Ferienjobs vergeben. Das lohne sich nicht, die Schüler einzuarbeiten, sagt Claudio Netto. Und im Eiscafé Bellenzier sind schon alle Plätze besetzt.

Ferienjobs in der heimischen Industrie sind rar gesät und meistens schon seit längerem vergeben. „Eine Auflistung der Jobs bei allen unserer Unternehmen gibt es nicht”, so Ilona Schmitz von den Vereinigten Industrieverbänden (VIV). Da müsse man bei den einzelnen Betrieben direkt nachfragen. „Bei uns ist schon alles weg“, so Sebastian Graf von der Firma Siehl.

Bei Gebrüder Kufferath (GKD) sieht es, laut Sabine Küppers-Rößling, genauso aus. In den Filialen von Aldi-Süd gäbe es generell keine Ferienjobs, so Anamaria Preuss, aber Praktika seien jederzeit möglich. Klaus Jeske von der Arbeitsagentur hat noch ein paar Tipps auf Lager. „Im Internet gibt es mit dem Suchbegriff ‚Ferienjobs‘ einige Treffer.” Auch lohne es sich oft, die Eltern oder Verwandte und Bekannte mal auf deren Arbeitsstelle nachfragen zu lassen und das Schwarze Brett in Geschäften und Supermärkten zu studieren.

(wey)
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