Impulse vom Deutschlandtag für den Kreis Düren

Kurz gefragt : Impulse vom Deutschlandtag für den Kreis Düren

Beim Deutschlandtag der Jungen Union in Saarbrücken war auch die JU des Kreises Düren mit drei Nachwuchspolitikern vertreten - unter ihnen die Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Julia Dinn (32).

Frau Dinn, wie beurteilen Sie, dass die Junge Union sich für die Urwahl und damit gegen die Parteivorsitzende ausgesprochen hat?

Dinn: Ich denke die Frage nach der Urwahl muss man getrennt von der Frage, wen man sich als Kanzlerin oder Kanzler vorstellen kann, betrachten. Es war erwartbar, dass die JU sich für die Urwahl ausspricht. Ich selbst bin keine glühende Verfechterin und hätte mit einem knapperen Abstimmungsergebnis gerechnet.

Auf Bundesebene gibt es damit von der JU Gegenwind für AKK. Die JU NRW, so haben Sie bei Instagram geschrieben, „steht geschlossen hinter Armin Laschet“. Haben Sie den Wahlkampf schon eingeläutet?

Dinn: Dass die JU hinter ihrem Ministerpräsidenten steht, ist für uns kein Wahlkampf, er macht einfach einen guten Job! In den Vorständen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gibt es da ein sehr heterogenes Bild. Wir haben uns in keinem Gremium festgelegt, weil sich die Frage schlicht und ergreifend noch nicht stellt. 2021 wird darüber zu entscheiden sein. Ich meine aber auch, dass so etwas Innerparteiliches die Mehrheit in Deutschland nicht umtreibt und schlage deshalb eine schnelle Rückkehr zu den Sachthemen vor.

Was können Sie inhaltlich vom Deutschlandtag bei Ihrer Arbeit im Kreis Düren einbringen?

Dinn: Ich kann einige Impulse aus den Reden und inhaltlichen Debatten mitnehmen, zum Beispiel zum Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Wir haben uns auch viel mit Umwelt und Klima beschäftigt, da habe ich einige Ideen gesammelt, die wir in unserem JU-Kommunalprogramm für die Wahl einbringen können. (asc)

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