Merken: IG Merken: Verkauf der Kneipe nicht gescheitert

Merken: IG Merken: Verkauf der Kneipe nicht gescheitert

„Aus allen Wolken gefallen” ist am Donnerstagmorgen der Sprecher der IG Merken, Horst Knapp, nachdem er erfahren hatte, dass der Verkauf der Gaststätte „Zum Sportplatz” angeblich geplatzt sei.

Die Kneipe hatte vor einem halben Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Damals befürchtete der Dürener Stadtteil, die rechtsextreme NPD könne das Haus erwerben, um dort ein regionales Parteizentrum zu eröffnen. Als bekannt wurde, dass die Gaststätte von einem privaten Käufer erworben werden sollte, beruhigte sich die Lage.

Nach Medienberichte herrsche wieder Unruhe, ärgert sich IG-Sprecher Horst Knapp. Ihm gegenüber hätte der Käufer „alles dementiert”. Knapp: „Der Investor sagte mir, der Verkauf sei keineswegs geplatzt.” Es gebe einige rechtliche Schwierigkeiten, die aber nicht dazu führten, dass der Deal platzen würde.

Überhaupt kein Verständnis zeigte der IG-Sprecher für „Mutmaßungen, dass nun die NPD wieder als Käufer bereit stehen würde”. Das sei unverantwortliche Panikmache. Der potenzielle Käufer sei „erbost” gewesen, als er vom „angeblichen gescheiterten Verkauf gehört hat”, berichtet Horst Knapp.

Am Freitagnachmittag (17.30 Uhr, Feuerwehrgerätehaus) trifft sich die Merkener Interessen-Gemeinschaft zu einem Gedankenaustausch. „Der Käufer hat sich sofort bereit erklärt, zu unserem Treffen zu kommen und seine Sicht der Dinge zu schildern”, sagte IG-Sprecher Knapp.

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