Kölsche Nacht der St.-Hubertus-Schützen Großhau

1000 Gäste : „Dat es Heimat 2.0“

Sonniges Wetter, euphorische Stimmung und kölsche Tön' – rund 1000 feierfreudige Gäste ließen es vergangenen Samstag auf dem Großhauer Dorfplatz ordentlich krachen. Für die Open-Air-Veranstaltung „Dat es Heimat 2.0“ hatte die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft drei Kölner Top-Bands sowie zwei weitere Lokalmatadore eingeladen.

Von Beginn an herrschte am Samstagabend eine ausgelassene Atmosphäre – kein Wunder, wenn bereits der erste Programmpunkt „De Räuber“ heißt. Gut anderthalb Stunden heizte die fünfköpfige Kölner Band der Menge mit bester Stimmungsmusik ein. Der Song „Dat es Heimat“ durfte natürlich nicht fehlen; eben jenes Lied, dass die Großhauer Schützen bei der Namensgebung ihrer Veranstaltung inspiriert hatte.

Kölner und Dürener Musiker gaben sich im Laufe des Abends die Klinke in die Hand. So feuerten die Dürener Mundart-Bands „Echte Fründe“ und „Zack!“ die Stimmung weiter an. „Großhau, ihr rockt!“ lautete der allgemeine Tenor auf Künstlerseite.

Viel Applaus gab es auch für „Kempes Feinest“, die das textsichere Publikum in ihren Bann zogen, sowie für die „Klüngelköpp“, ein weiteres Kölner Highlight, welches um Mitternacht die Bühne betrat.

Dietmar Weber, Brudermeister der St. Hubertus-Schützen zeigte sich mit dem gesamten Festwochenende in Großhau zufrieden. Angespornt vom Erfolg im letzten Jahr, ging der Verein von Beginn an zuversichtlich an die Planung des Schützen-Samstag heran: “Ja, die Zeiten ändern sich rasant, trotzdem können wir optimistisch sein, mit unserem Festprogramm wieder ins Schwarze zu treffen.“ So hatte es Dietmar Weber in der Festbroschüre formuliert und damit Recht behalten. Auch der Krönungsball am Freitag, zu Ehren des Königspaares Heike und Rainer Valder, sei ein „super Abend mit toller Stimmung“ gewesen.

Profitiert haben die Großhauer Schützen vor allem auch von den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sowie ihrem Mitglied Mario Napiralla. „Herr Napiralla hat für uns den Kontakt zu den Kölner Bands hergestellt.“, erzählte Weber.

Am Sonntag stand dann schließlich eine neue Majestät für die kommende Saison fest: Frank Lütkemeier, Offizier im Dienstrang des Majors und seit 36 Jahren im Verein, schoss den Vogel mit nur elf Schüssen ab und sicherte sich so den Titel des Schützenkönigs. In seiner Regentschaft unterstützen ihn seine beiden Adjutanten Alexander Becker und Dirk Röhlig. (nie)