Kleinhau: Hürtgenwald: Müll wird billiger

Kleinhau: Hürtgenwald: Müll wird billiger

Die kommunalen Steuern in der Gemeinde Hürtgenwald werden — wie im Haushaltssicherungskonzept für die Jahre 2013 bis 2023 festgelegt — weiter steigen. Die Grundsteuer A wird von 600 auf 645 Punkte, die Grundsteuer B von 435 auf 455 und die Gewerbesteuer von 420 auf 435 Punkte erhöht.

Ein kleines Trostpflaster für die Bürger sind zumindest die in vielen Bereichen stagnierenden beziehungsweise sinkenden Gebühren. Die entsprechenden Gebührensatzungen wurden bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert. Die Leerung der Mülltonnen in der Gemeinde wird - vorbehaltlich des Ratsbeschlusses - erneut etwas billiger. Das 60-Liter-Restmüllgefäß kostet künftig 124,08 Euro (minus 8,64 Euro), das 120-Liter-Gefäß 209,52 Euro (minus 18,72 Euro) und das 240-Liter-Gefäß 380,52 Euro (minus 38,64 Euro).

Die 240-Liter-Biotonne wird 3,84 Euro günstiger und kostet künftig 154,20 Euro, der Preis der 120-Liter-Biotonne sinkt um 3,48 Euro auf 99,24 Euro. Die Grundgebühr für Schmutzwasser bleibt unverändert, bei Niederschlagswasser werden 15 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche fällig.

Die Flächengebühr steigt von 81 auf 88 Cent, die Verbrauchsgebühr beim Schmutzwasser sinkt auf 3,56 Euro pro Kubikmeter (Vorjahr 3,68 Euro). Die Gebühr für den Winterdienst steigen um sieben auf 90 Cent pro laufendem Meter Straßenfront. Der starke Anstieg bei den Gebühren im Bestattungswesen des vergangenen Jahres wird sich nicht wiederholen. Der Preis eines Reihengrabes bleibt unverändert bei 492 Euro, ein Rasen-Reihengrab kostet künftig 1719 Euro (minus vier Euro).

Nutzung der Leichenhalle

Das Doppelwahlgrab kostet 3589 Euro (minus neun Euro), der Preis eines Urnenwahlgrabs sinkt um 17 auf 1797 Euro, ein Urnenreihengrab kostet künftig 476 Euro (minus 16 Euro). Die Gebühr der Leichenhalle, die nach Auskunft der Verwaltung immer weniger genutzt wird, steigt von 204 auf 318 Euro. Die FDP hat gegen die Kalkulation der Friedhofsgebühren gestimmt.

Thema war auch das Freibad, dessen Betrieb die Gemeinde jährlich 100.000 Euro kostet. Auf Antrag der CDU soll die für das Jahr 2014 eingeplante Summe mit einem Sperrvermerkt versehen werden. Bis zum Beginn der Saison soll nach einem neuen Betreiber gesucht werden beziehungsweise die Gründung eines Fördervereins unterstützt werden.

(sj)
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