Düren: Holzbendenpark: CDU will Bürgerbeteiligung

Düren: Holzbendenpark: CDU will Bürgerbeteiligung

Der Holzbendenpark soll zu einem Park für mehrere Generationen werden. Kinder, Eltern und Großeltern sollen das Areal gemeinsam nutzen können, sagten am Donnerstag führende Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion.

Zwar haben die Politiker Vorstellungen, wie sich der Park entwickeln könnte. Doch soll ausdrücklich die Bürgerschaft eingebunden werden, indem sie ihre Meinung kundtut.

Der Dürener CDU-Chef Thomas Floßdorf denkt an ein Modell, wie es praktiziert wurde, als die große Skateranlage an der Antwerpener Straße (Feuerwache) umgestaltet wurde. Seinerzeit konnten Jugendliche über das Internet ihre Vorstellungen artikulieren. Ob Bürgerideen beim Holzbendenpark auch über das weltweite Netz transportiert werden oder ob Vorschläge auch über andere Wege weiter geleitet werden, steht derzeit noch nicht fest.

„Aber wir wollen die Menschen ausdrücklich einbinden”, sagte CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer und betonte, dass seine Partei mit dem Projekt die „Familienfreundlichkeit der Stadt weiter herausstellen möchte”. Viele Familien wohnten in der Stadt. Allerdings sei der Holzbendenpark nicht überall bekannt.

Das Areal liegt recht versteckt und wird von Nideggener-, Rütger-von-Scheven- und Stürztstraße eingegrenzt. Mit den Plänen solle auch das Image der Anlage, die nicht immer den besten Ruf genießt, aufpoliert werden. Eine Art Mehr-Generationenpark für Düren hatte in der Vergangenheit auch schon Ratsfrau Heidi Meier-Grass angeregt.

Darauf wies Karl-Albert Eßer, der sich ähnliche Anlagen mit seinen Fraktionskollegen in Köln angeschaut hat, hin. Denkbar sei eine große Schach- oder Botcher-Anlage, Fitnessgräte, eine Bedarfsgastronomie, ein Trampolin oder auch erhöhte Bänke, die es „Senioren leichter machen aufzustehen”, wie Stadträtin Iris Papst sagte.

„Der Bedarf ist gegeben”, ist sich Rolf-Peter Hohn sicher. Der CDU-Stadtrat wohnt nahe des Holzbendenparks und kommt öfters durch die Anlage.

Die Finanzierung ließen die CDU-Politiker erst einmal offen. Grundsätzlich sei es sicher möglich, entsprechende Investitionen aus dem Haushalt heraus zu tätigen, zumal „man davon ausgehen kann, dass es keine Unsummen sind”, wie Karl-Albert Eßer sagte. Denkbar sei auch, dass die Geräte nach und nach angeschafft würden.

Im Dürener Nordpark gibt es bereits Fitnessgeräte, die Jung und Alt nutzen können. Nach Beobachtung von Rolf-Peter Hohn ist „dort häufig eine Menge los”.

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