Düren: Höherwertiges Wohnen: Neues Baugebiet in Düren-Rölsdorf geplant

Düren: Höherwertiges Wohnen: Neues Baugebiet in Düren-Rölsdorf geplant

In Düren-Rölsdorf soll neben der Cornetzhofschule ein neues Baugebiet für höherwertiges Wohnen entstehen. Auf einer insgesamt 24.000 Quadratmeter großen Fläche sollen frei stehende Einfamilienhäuser beziehungsweise Eigentumswohnungen in Stadthäusern gebaut werden.

Die Stadt Düren würde das Areal zunächst auf eigene Kosten erschließen und die Grundstücke dann verkaufen. Eingebunden werden sollen Dürener Architekten, die Ideen für eine Gestaltung der Häuser und des neu entstehenden Baugebietes entwickeln sollen.

Mit einem Baubeginn ist nach Abschluss aller behördlichen Verfahren im nächsten Herbst zu rechnen. In seiner Sitzung, die am Mittwoch stattfindet, will der Stadtentwicklungsausschuss den so genannten Aufstellungsbeschluss (siehe Themen-Info) fassen. Dass es eine Nachfrage für höherwertiges Wohnen in Düren gibt, ist für CDU-Fraktionschef Stefan Weschke ausgemachte Sache. Auch andere Baugebiete in Düren, die ausdrücklich Häuser und Grundstücke in einem höherer Preissegment vorsahen, seien „gut gelaufen“. Weschke nannte das Gebiet „Am Sturmsberg“ in Düren und an der alten Ziegelei in Rölsdorf. Den Antrag, auf dem Areal der alten, mittlerweile abgerissenen Cornetzhofschule ein Baugebiet zu schaffen, hatte die CDU vor vier Jahren gestellt, sagte Initiator Karl-Albert Eßer, CDU-Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss, am Dienstag bei einem Ortstermin.

Nach ersten Planungen sollte das zu bebauende Gebiet größer werden. Aufgrund von Hochwasserschutz-Gesetzen darf ein bestimmter Bereich wegen des nahen Birgeler Baches nicht bebaut werden. Neben dem höherwertigen Wohnen soll auch die Form des betreuten Wohnens und des Mehrgenerationenwohnens verwirklicht werden, wie Iris Pabst, CDU-Stadträtin aus Rölsdorf, sagte. Ein Teil der Fläche befindet sich in Besitz der Alexianer Brüdergemeinschaft. Es soll in die Planungen eingeschlossen werden.

Einen Investor gibt es noch nicht. Zunächst soll ein architektonisches Konzept erarbeitet werden. Im geplanten Viertel sollen Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke so viel wie möglich eigenen Strom produzieren.

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