Düren: Herrchen kocht für Hund: Flambiertes Eisbein ist ein Fall für die Feuerwehr

Düren: Herrchen kocht für Hund: Flambiertes Eisbein ist ein Fall für die Feuerwehr

Tierliebe kann gefährliche Folgen haben: Dies hat ein 47-jähriger Mann aus Düren am frühen Samstagabend erfahren müssen.

Das Abendessen für seinen Hund sollte aus einem Eisbein bestehen, welches der Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Rurstraße auf dem Herd in seiner Küche zubereitete.

Als sich der alkoholisierte Hundehalter während des Kochens zu einem Nickerchen auf dem Sofa zurückzog, brutzelte das Eisbein unbeaufsichtigt vor sich hin.

Sowohl in der Wohnung als auch im Treppenhaus bildete sich dadurch dichter Qualm, so dass die Feuerwehr alarmiert wurde. Diese rückte aus und fand den Vierbeiner und sein schlafendes Herrchen unversehrt vor. Andere Bewohner des Hauses wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestätigte sich jedoch bei ihnen nicht. Es kamen also weder Personen zu Schaden, noch wurde durch den Qualm das Gebäude beschädigt. Ob der Hund nach dem missglückten ersten Versuch doch noch zu einem Abendessen kam, ist nicht bekannt.

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