Internet-Gruppe startet Projekt: „Heimbach goes Facebook“ veröffentlicht Kalender

Internet-Gruppe startet Projekt : „Heimbach goes Facebook“ veröffentlicht Kalender

Wie schnell eine Idee realisiert werden kann, wenn sie auf Begeisterung stößt, zeigt ein Foto-Kalender für das Jahr 2020, der Ende August erscheinen wird: „Heimbach goes Facebook“, eine Internet-Gruppe mit mehr als 1000 Mitgliedern, in der manchmal heftig und harsch diskutiert wird, gab den Anstoß für das Projekt.

Der Hintergrund: Gruppenmitglied Theo Hüffel war aufgefallen, dass in der Facebook-Gruppe viele schöne Heimbach-Bilder gepostet werden. „Die Aufnahmen könnten wir doch zu einem Kalender zusammen stellen und für einen guten Zweck vermarkten“, eröffnete er die Diskussion. Michaela Hurtz, eine der Administratorinnen, ließ über den Vorschlag abstimmen und fand sofort Anklang. Viele waren begeistert von der Idee und stellten ihre Fotos zur Verfügung.

Dominik Lehnen programmierte ein Abstimmungstool, mit dem die Bilder bewertet und den jeweiligen Monaten zugeordnet werden konnten. Ingrid Bachem übernahm Kalkulation und Vermarktung, und Theo Hüffel erklärte sich bereit, den Fotosatz herzustellen.

Auch der gute Zweck, dem der Erlös der Kalender zugute kommen soll, wurde in der Gruppe demokratisch gesucht und schnell gefunden. Unter dem Eindruck der Unwetter und Brände in Heimbach, stimmten die meisten dafür, das Geld der Jugendarbeit der Feuerwehr und der DLRG zukommen zu lassen, um auch künftig die Dienste der beiden Organisationen zu sichern.

Und nun ist es bald soweit: Ende August beginnt der offizielle Verkauf des Kalenders bei Creaflor, Hengebachstraße 113, in Heimbach. Zwischen Idee und Verkaufsstart liegen gerade einmal zwei Monate. Bestellungen können auch über die Facebook-Gruppe „Heimbach goes Facebook“ aufgegeben werden. Der Kalender wird dann auf Wunsch verschickt. Wie Michaela Hurtz betont, gibt es schon jetzt Resonanz: „Es liegen sogar Bestellungen aus Belgien vor.“ Beim offiziellen Verkaufsstart am 26. August, 18 Uhr, sind alle Fotografen, die ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben, ins „Creaflor“ eingeladen.

Auch das nächste Projekt ist in Planung: Es wird ein Motto und eine Fördermöglichkeit für den Kalender 2021 gesucht.

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