Hans Zimmermann feiert 100. Geburtstag

Kölsche Jong : 99 Jahre in Köln, jetzt in Düren

„Ich ben ne kölsche Jong“, sagt Hans Zimmermann stolz. Und das will er auch bleiben; obwohl er seit neun Monaten ein Dürener Neubürger ist.

Der bekennende Kölner, der in der Senioren-Residenz „Bismrackhöhe“ mit seiner Ehefrau den Lebensabend genießt, wird wohl im Herzen immer ein Kölscher bleiben. Heute feiert er in der „neuen Heimat“ die Vollendung seines 100. Lebensjahres.

Und wie das für einen echten Kölschen so üblich ist, war der aus dem Stadtteil Ehrenfeld stammende Senior ein überzeugter Jeck. „Über 80 Jahre war ich im Karneval aktiv, in den Sitzungen und natürlich auch beim Rosenmontagszug.“ Natürlich ranken sich um die dort gesammelten Erfahrungen so manche Anekdoten. Der ehemalige Werkmeister einer Maschinenfabrik trägt stolz das Bundesverdienstkreuz, das ihm wegen seiner Verdienste um den Karneval, um 50-jähriges Wirken für den Sozialverband VdK wie auch um die Ausbildung handwerklichen Nachwuchses verliehen wurde.

Nach 99 Jahren in seiner Heimat Köln kamen Hans Zimmermann und Ehefrau nach Düren. Die Tochter des Ehepaares, die mit drei Enkeln in der Nordstadt lebt, wollte die Eltern in ihrer Nähe haben. Im Garten der Tochter wird auch heute gefeiert. So eine Art Generalprobe. Denn ein weiteres Fest ist schon in Sichtweite. Am 19. September wollen Hans Zimmermann und seine Ehefrau nach 70 Jahren die Gnadenhochzeit feiern.

(sps)
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