Düren: Gürzenich: Elf Haustiere getötet

Düren: Gürzenich: Elf Haustiere getötet

Elf Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen sind im Dürener Stadtteil Gürzenich vermutlich von Menschenhand getötet worden.

Das kann auch die Polizei nicht mehr ausschließen, nachdem die Ermittler zunächhst davon ausgegangen waren, dass möglicherweise ein Hund die Kleintiere auf dem Gewissen haben könnte.

In der Nacht zum Freitag ist es passiert. Acht Familien, die alle am Mirweiler Weg oder an der Papiermühle wohnen, sind fassungslos. Ihre Tiere sind tot. Anwohner Frank Eckstein: „Bei uns wurde ein Hase umgebracht. Es wurde aber zusätzlich versucht, in unsere Garage einzubrechen, da hatten wir weitere Tiere.”

Die Polizei geht zunächst davon aus, dass ein Hund die Kaninchen, Hasen und Meerschweinchen gerissen haben könnte. Ein Sprecher sagte am Montag, dass „die Spurenlage auf einen Hund schließen ließ”. Es habe unter anderem Kratzspuren an Ställen beziehungsweise Käfigen gegeben. Die betroffenen Anwohner ließen die Kadaver zwischenzeitlich von einem Tierarzt untersuchen.

Dabei wurde festgestellt, dass „mit einem stumpfen Gegenstand zugeschlagen wurde”, so Frank Eckstein. Offenbar haben der oder die Täter gewusst, wo die Haustiere leben. Einige Nachbarn machen sich nun - wie schon vorher - Gedanken über den Einsatz von Kameras und verstärkten Lichtquellen. Die Polizei ermittelt.

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