Hürtgenwald: „Grünes Licht” für die Sekundarschule

Hürtgenwald : „Grünes Licht” für die Sekundarschule

Der „großen Lösung” in Sachen Sekundarschule steht von Seiten der Gemeinde Hürtgenwald nichts mehr im Wege.

Der Gemeinderat sprach sich in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig für die Zusammenarbeit mit der Stadt Monschau sowie den Gemeinden Roetgen und Simmerath aus.

Die Verwaltung wurde beauftragt, Vorbereitungen für die Gründung einer gemeinsam Sekundarschule und die nötigen Absprachen mit den Partnern zu treffen. Ferner soll für die vier Kommunen ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan auf den Weg gebracht werden. Alle in Hürtgenwald, Monschau, Roetgen und Simmerath bestehenden Schulen werden in die Ausarbeitung eines pädagogischen Konzepts einbezogen.

Gleich lautende Beschlüsse sind bereits in Monschau und Simmerath gefasst worden. Das Kommunalparlament in Roetgen sei noch nicht so weit, berichtete Axel Buch am Donnerstag im Gemeinderat.

Wie merhfach berichtet, hatte zeitweise zur Debatte gestanden, dass Hürtgenwald in Sachen Sekundarschule mit der Nachbarkommune Kreuzau zusammenarbeiten könnte. Diese Alternative wurde aber zu Gunsten der „großen Lösung” zu den Akten gelegt. Der Hürtgenwalder Gemeinderat hat keine Bedenken dagegen, dass die Gemeinde Kreuzau in der Schulfrage nun mit der Stadt Nideggen zusammenarbeitet.

Müllgebühren bleiben

Zu Beginn der Ratssitzung wwaren die neuen gemeindlichen Gebührensätze beschlossen worden. Dabei wurden die Beschlussempfehlungen des Hauptausschusses mit einer Ausnahme bestätigt. Lediglich bei den Gebühren für die Restmüll- und die Biomüllentsorgung gab es eine Änderung: Die Gebühren bleiben im neuen Jahr so wie sie derzeit sind. Erst Ende 2012 soll eine neuen Kalkulation angestellt werden.

Die kommunalen Steuern (Grundsteuer A und B sowie Gewerbesteuer) werden jeweils um fünf Prozentpunkte auf 300, 395 und 415 vom Hundert angehoben. Bei allen Friedhofsgebühren gibt es eine spürbare Steigerung. Dennoch bleibt es bei einer „Untereckung”, dass heißt die zu erwartenden Einnahmen werden um rund 53 000 Euro hinter den Ausgaben zurück bleiben. Dieses Missverhältnis sollen in den nächsten Jahren abgebaut werden. Auch für die Folgejahre ist also mit Gebührenerhöhungen zu rechnen.

Die Schmutzwasergebühr klettert von 3,26 auf 3,55 Euro je Kubikmeter, die Gebühr für Niederschlagswaser von 77 auf 80 Cent pro Quadratmeter. Auch die Gründgebühren werden angehoben - beim Schmutzwasser von 85,20 auf 93 Euro, beim Niederschlagswasser von 72 auf 81 Euro.

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