Düren: „Große Herausforderungen” für den Rat

Düren: „Große Herausforderungen” für den Rat

Nicht „Ideologien und Programme, sondern harte Arbeit, Pragmatismus und gesunder Menschenverstand” prägten die Arbeit im Dürener Stadtrat, sagte Bürgermeister Paul Larue am Mittwochabend auf der konstituierenden Sitzung des Kommunalparlaments.

Bislang habe das Gemeinsame das Trennende immer weit hinter sich gelassen, erklärte der Ratschef, nachdem er in sein Amt eingeführt worden war. „Ich hoffe, dass wir an diesem Kurs festhalten.”

Nicht nur Bürgermeister Paul Larue, der in seine dritte Amtszeit geht, sondern auch die 50 Ratsmitglieder wurden in ihre Ämter eingeführt. Während die Ratspolitiker von Paul Larue verpflichtet wurden, nahm seine Einführung der Altersvorsitzende des Rates, Richard Adler, vor. Der FDP-Politiker, 77, ist neu im Rat.

Aber nicht nur er. Insgesamt sind 18 Politiker - und damit mehr als ein Drittel - neu im kommunalen Parlament. Paul Larue sprach von einer „großen Herausforderung”, der sich der Rat künftig zu stellen habe.

Dabei meinte er vor allem die desolate finanzielle Situation der Stadt. Die vom Kämmerer verhängte Haushaltssperre bestätigte die CDU/FDP-Koalition gegen die Stimmen der Opposition. Trotz der Sperre wird die Gartenstraße für 400.000 Euro saniert, während ein Straßenbauprojekt im Satellitenviertel zurückgestellt wurde (650.000 Euro).

In der Gartenstraße müssten in jedem Fall die Kanäle erneuert werden, deshalb sei es günstig, auch die Fahrbahn auszubessern, weil sie ohnehin aufgerissen werde, hieß es.