Düren: Geld für Nordumgehung

Düren: Geld für Nordumgehung

Für ein Teilstück der seit Jahrzehnten geplanten Umgehungsstraße nördlich von Düren (B 399n) erhält die Stadt Düren einen Zuschuss in Höhe von 4,3 Millionen Euro.

Dies hat der Regionalrat für den Regierungsbezirk Köln entschieden, wie Peter Koschorreck mitteilte. Der SPD-Politiker ist Mitglied dieses Gremiums.

Das Geld gebe es für einen Abschnitt zwischen Rurstraße und Josef-Schregel-/Eisenbahnstraße. Dieser Teil fällt unter die Zuständigkeit der Stadt Düren, die ihrerseits 40 Prozent der Baukosten aufbringen muss. Der Rest der so genannten Nordumgehung ist Bundesstraße und müsste von Berlin finanziert werden.

„Ob das passiert, ist derzeit unklar”, sagte Peter Koschorreck den „DN”. Damit dürfte das ganze Projekt weiter fraglich sein. Der Bund hat seine Zuschüsse für den Straßenbau reduziert. deshalb liegt auch der Bau der Ostumgehung auf Eis.

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