Düren: Fußballerinnen starten in die neue Saison

Düren : Fußballerinnen starten in die neue Saison

Auch die Frauen entlang der Rur treten wieder gegen den Fußball. Bereits am Freitagabend startete die neue Spielzeit — Vizemeister SC Mausauel-Nideggen empfing den TuS Langerwehe. In der Sommerpause ging es bei den Gastgebern, die einst Dürens Aushängeschild in Sachen Frauen-Fußball waren, recht turbulent zu.

Einige Spielerinnen verließen den Klub und schlossen sich dem TuS Schmidt an, der neu in der Liga ist. Mausauel-Coach Bert Strauch warf das Handtuch. Zunächst übernahm seine Tochter und Torhüterin Sabrina Strauch — doch kurz vor Saisonstart zeichnet auch sie nicht mehr verantwortlich. Wie es weitergeht, ist noch unklar.

Nicht nur Schmidt ist neu in der Kreisliga A der Frauen. Vorjahresmeister SoccerLife stellt eine Zweitvertretung. Hinzu gesellen sich der 1. FC Düren und die SG Merken/Koslar. Wieder zurück — nachdem man im Verlauf der vergangenen Saison zurückziehen musste — ist der SV Siersdorf, der am Samstagabend bei der Stetternicher Zweitgarnitur antritt (ab 18 Uhr). Eine weitere Spielgemeinschaft bilden Schleiden und Gevenich als SG SC Amicitia/FC Gevenich.

Beide Spielgemeinschaften gelten zunächst als untypisch aufgrund der Entfernungen. Zwischen Merken und Koslar liegen rund 15 Kilometer, zwischen Schleiden und Gevenich gar 20. Doch die Verantwortlichen der Teams haben im Vorfeld viele Gespräche mit den Spielerinnen geführt. Unterm Strich waren die Spielgemeinschaften nötig, um genügend Mädels im Kader aufbieten zu können. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Trainer bei der Staffelbesprechung, dass das Vorhaben gelang.

Neben den sechs Neumeldungen und den bereits genannten Nideggen, Langerwehe sowie Stetternich II meldeten bekannte Namen für die Serie: BC Oberzier, SV Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln, TuS Jüngersdorf-Stütgerloch II und SV Alemannia Rommelsheim. Sie sind am Sonntag — bis auf die SG Schleiden/Gevenich, die spielfrei hat — erstmals im Einsatz. Wolfgang Dembsky, Frauenbeauftragter des Fußballkreises Düren, freut sich über die vielen Mannschaften: „Es ist schön, dass sich mehr Vereine dazu entschlossen haben, eine Frauen-Mannschaft zu stellen. In unserem Fußballkreis entwickelt sich der Frauen-Fußball gut.“

(kte)