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Großeinsatz: Frau bei Wohnungsbrand „schwerstverletzt“

Großeinsatz : Frau bei Wohnungsbrand „schwerstverletzt“

Bei einem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Dürener Fußgängerzone erlitt die Bewohnerin am Freitagmorgen schwerste Verletzungen.

Gegen 8.30 Uhr rief eine dunkle Rauchwolke über der Fußgängerzone die Feuerwehr auf den Plan, die mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften anrückte. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der ganzen Wohnung ausgebreitet. Nach Angaben des Leiters der Feuerwehr, Patric Ramacher, fanden die Helfer eine „schwerstverletzte Frau“, die sich auf den Balkon gerettet hatte. Umgehend wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um das Brandopfer so schnell wie möglich in die Spezialklinik Köln-Merheim zu bringen.

Die anfängliche Vermutung, dass sich noch eine zweite Person in dem Gebäude aufgehalten haben könnte, erhärtete sich nicht. Anfangs war die Feuerwehr noch von einer Verpuffung als Brandursache ausgegangen. Jedoch fanden sich dafür keine Beweise.

Die Löschmaßnahmen der Feuerwehr zeigten schnell Wirkung, eine gute Stunde später war das Feuer komplett gelöscht. Angaben zur Brandursache konnte der Sprecher nicht machen. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vor Ort, darunter hauptamtliche sowie Mitglieder der freiwilligen Löschgruppen aus Lendersdorf, Niederau, Berzbuir und Birkesdorf sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt.

Um die Rettungskräfte nicht zu behindern, musste die Fußgängerzone zwischen Markt und Ecke Kölnstraße/Wirtelstraße vorübergehend gesperrt werden.

(ja)