Düren: Fitness-Geräte für Senioren und Jugendhütte im Nordpark eingeweiht

Düren: Fitness-Geräte für Senioren und Jugendhütte im Nordpark eingeweiht

Es gibt Momente, in denen Menschen verschiedener Generationen und Nationalitäten einander in den Armen liegen, Kinder tanzen und sich Eltern freundschaftlich die Hand reichen. Ein solcher Moment war die Vollendung der Neugestaltung des Nord Parks.

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung konnte nach fünf Jahren intensiver Arbeit der 2. Bauabschnitt mit einem faszinierenden Outdoor-Fitnessbereich und einer überdachten Sitzgelegenheit für Jugendliche eingeweiht werden. „Dies ist ein gemeinsamer Feiertag für alle im Stadtteil lebenden und arbeitenden Menschen”, so Petra Freter und Fatih Aktas, Vertreter der Projektgruppe „Spielplätze und Spielmöglichkeiten Düren Nord”.

Die Projektgruppenmitglieder sind der Überzeugung, dass der Nord Park ein neues Zentrum für friedliches, generationsübergreifendes Miteinander werden wird. Bei der Planung wurden die Wünsche aller Nord-Dürener in das Projekt „Mehrgenerationenspielplatz” einbezogen. Besonders bei den Erwachsenen stieß die Anschaffung von Outdoor-Fitnessgeräten auf eine breite Zustimmung.

Zur Stärkung von Muskulatur und Erhaltung der Beweglichkeit wurden zehn Stationen entlang der neuen Wegführung installiert. Hierzu zählen unter anderem ein Crosstrainer, ein Doppelreck, sowie ein Air Walker. Damit auch Berufstätige die Fitnessgeräte in den Wintermonaten nutzen können, wurden die Laternen umgesetzt.

Auf Wunsch der Jugendlichen errichtete man eine Jugendhütte, die ein geselliges Beisammensein ermöglicht. Außerdem werde, wenn die Kölner Regierung die Zusatzkosten in Höhe von 18.000 Euro genehmigt, ein Panna-Fußballfeld auf der bereits gepflasterten Fläche aufgestellt. Dies soll Anfang des nächsten Jahres der Fall sein. Um die Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtteil Nord-Düren zu verbessern, wurden insgesamt 300.000 Euro investiert.

80 Prozent der Kosten trug das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt NRW”. Die übrigen 20 Prozent trug die Stadt. Besonderer Dank galt allen Partnern, die der Projektgruppe tatenkräftig zu Seiten standen.

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