Düren: Feierliches Pontifikalamt im Muttergotteshäuschen

Düren : Feierliches Pontifikalamt im Muttergotteshäuschen

Im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes wurde der Altar im neugestalteten Muttergotteshäuschen geweiht. Die Festmesse hielt Weihbischof Johannes Bündgens mit den Pfarrern Ernst Joachim Stinkes und Hans Otto von Danwitz.

Vor dem Bild Marias als Trösterin der Betrübten des Dürener Malers Adam Siepen waren im Rahmen der Restaurierung und Umgestaltung der Kapelle neben dem neuen Altar auch Ambo und Tabernakel erneuert und mit den Inschriften Comunio (Gemeinde), Verbum (Wort) und Corpus (Leib) versehen worden.

Mit Bezug auf das Heiligenbild ging Bischof Bündgens in seiner Predigt auf den Altar als Ort des Trostes ein. Das direkt an der Straße gelegene Muttergotteshäuschen sei ein Ort, der sich nicht aufdrängt, aber vielen Leuten Trost spende, nicht zuletzt auch zahlreichen Pilgern. In ihm sei der Altar ein Zufluchtsort und Asylplatz, wie es Altäre schon in frühester Kirchheitsgeschichte gewesen seien.

Nachdem Bündgens das Haus und die Gemeinde mit Weihwasser gesegnet hatte, hinterlegten der Weihbischof und Pfarrer Stinkes in einem Schacht des Altars eine Urkunde und den aktuellen Gemeindebrief, bevor die Öffnung zugemauert wurde. Schließlich salbte der Bischof den Altar an fünf Stellen, die an die Wunden Jesu erinnern, mit dem Salböl Chrisam. Anschließend wurde auf dem Altar Weihrauch verbrannt. Der so geweihte Altar stelle nun eine Einladung an die Gemeinde dar, zusammenzukommen, betonte Weihbischof Johannes Bündgens zum Abschluss der Weihe.

(kel)
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