Düren: FDP: Stadt nach der Wahl Pleite

Düren: FDP: Stadt nach der Wahl Pleite

Die Dürener FDP zeichnet ein düsteres Bild der städtischen Haushaltslage.

„Realistisch gesehen wird die Stadt Düren unmittelbar nach der Kommunalwahl handlungs- und zahlungsunfähig sein”, prognostiziert die FDP-Fraktionsvorsitzende Brigitte Capune-Kitka und fordert von Bürgermeister und Kämmerer der Stadt ein Gegensteuern.

Capune-Kitka: „Der genehmigte Haushalt ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt ist”, immerhin habe die Finanzkrise mit „Riesenschritten auch die städtische Haushaltslage erreicht”.

Bereits im März, so Frau Capune-Kitka, sei in der Kämmerei bekannt gewesen, dass alleine bei der Gewerbesteuer Einnahmeausfälle von 13,5 Millionen Euro drohen würden.

„Gegenteilige Verlautbarungen waren und sind unehrlich”, sagt die FDP-Fraktionsvorsitzende. „Für die finanziellen Einbrüche kann die Stadt nichts. Aber man muss sich jetzt darauf vorbereiten.” Kämmerer Harald Sievers selbst war am Dienstag für die „Nachrichten” nicht zu sprechen.

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