Düren: FC Niederau feiert 100. Geburtstag

Düren: FC Niederau feiert 100. Geburtstag

Mit einem eindrucksvollen Festkommers im Winkelsaal von Schloss Burgau feierte der FC Niederau sein 100-jähriges Bestehen.

Die Begrüßungszeremonie durch den Vorsitzenden, Manfred Nolden, wollte nicht enden.

In einer Festschrift sind die 100 Jahre des Vereinsbestehens wiedergegeben, die Willi Müller (Beisitzer im Vorstand) vortrug. Auf mehr als hundert Seiten blickt der Verein zurück auf die Zeit der Gründung im Jahre 1908.

Gleichzeitig stellt sich der Club, in dem heute nicht nur Fußball, sondern auch Tennis und Tischtennis gespielt wird sowie seit kurzer Zeit auch Gymnastikkurse angeboten werden, als moderner Verein vor.

Ein Verein, der wirtschaftlich gesund, sportlich erfolgreich, umgeben von treuen Sponsoren und getragen von vielen ehrenamtlich Engagierten gut gerüstet ins nächste Jahrhundert geht.

Glanzpunkte im Jubiläumsjahr sind die Einweihung des neuen Clubheims und der Aufstieg in die Mittelrheinliga. Bürgermeister Paul Larue und Landrat Wolfgang Spelthahn an der Spitze vieler Redner bestätigten dem FC Niederau gute und solide Vereinsarbeit, bei der auch die Integration vieler ausländischer Mitglieder keine Probleme ergebe.

Bis heute lese sich die Vereinsgeschichte wie eine Erfolgsgeschichte. Der Franz Josef Keimes Sportpark, benannt nach dem langjährigen Vereinsvorsitzenden und Vizebürgermeister, präsentiere sich heute, eingebettet in eine herrliche Landschaft, als eine moderne Sportanlage.

Der stellvertretende Vorsitzende des Fußballkreises Düren, Willi Gehlen hatte Auszeichnungen für verdiente Mitglieder des Jubiläumsvereins mitgebracht. So erhielten die silberne Verdienstnadel des Fußballverbandes Mittelrhein Sascha Bodes, Gottfried Mertin und Manfred Nolden, die goldene Verdienstnadel bekamen Ingo Müller und Josef Nork, und die silberne Ehrennadel wurde Josef Meisen überreicht.

Im Verlauf des Abends, der durch die musikalischen Darbietungen des Männergesangvereins und des Musikvereins Niederau gestaltet wurde, ernannte der Verein Gottfried Mertin, Christiane und Holger Autenrieb, Josef Meisen, Heinz Müller und Johannis Salagoudis zu weiteren Ehrenmitgliedern. Für fünf Jahrzehnte Mitgliedschaft wurden Arno Bodes, Karl-Heinz Braun, Martin Lessenich, Ernst Müller und Dirk Nork ausgezeichnet, eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten weitere 31 Mitglieder.

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