Düren: Fakten, Fakten, Fakten: Dürener Stadtteile gehen ins Netz

Düren: Fakten, Fakten, Fakten: Dürener Stadtteile gehen ins Netz

Das Internet kann eine unerschöpfliche Informationsquelle sein. Fakten, Fakten Fakten, wenn man nur die richtige Seite öffnet. Die Stadt Düren ist jetzt mit einem neuen Angebot online.

Auf ihrer Homepage bietet sie nun ausführliche Informationen über die Stadtteile, die vor 40 Jahren bei der Kommunalen Neugliederung der Stadt Düren zugeschlagen wurden. Eingemeindet wurden 1972 zehn bis dahin selbstständige Orte, unter anderem Gürzenich, Birkesdorf, Mariaweiler-Hoven oder Niederau.

Eben diese zehn Ortsteile werden nun auf der Homepage der Stadt in eigenen Rubriken extra gewürdigt. Bereits fertig gestellt sind die Texte und Fotos für Gürzenich. Es geht um allgemeine Informationen wie Bevölkerung und andere statistische Angaben zum westlichen Stadtteil, es geht aber auch um Freizeitangebote, Kultur, Historisches, Infrastruktur oder Wirtschaft. Für diese Fleißarbeit ist im Rathaus Katja Schmitz verantwortlich, die die Daten im Rahmen ihrer Ausbildung zum Bachelor of Law zusammenträgt.

Bürgermeister Paul Larue lobte am Donnerstag bei einem Pressegespräch das „hohe Engagement” und sprach von einem „schönen, neuen Akzent für den Dürener Internet-Auftritt”. Beteiligt am Projekt sind auch Marketing-Fachfrau Sabine Briscot-Junkersdorf und Ausbildungsleiterin Henriette Beeck sowie Thomas König, der den Online-Auftritt der Stadt betreut.

Diese Auflistung muss ergänzt werden um Helmut Krebs, den Leiter des Dürener Archivs, der Katja Schmidt bei der Sammlung von Informationen über die Stadtteile behilflich war. Da gerade das Internet von visueller Aufbereitung lebt, wurde Otto Böhr, der Vorsitzende der Fotografischen Gesellschaft Düren, engagiert, um die Stadtteile ins rechte Licht zu rücken. Überdies waren die Bezirksausschuss-Vorsitzenden in den Ortsteilen dabei. Katja Schmidt: „Sie haben mich durch die Stadtteile geführt, so dass ich eine Menge an Informationen zusammen tragen konnte.”

Geboren wurde die Idee zu dem Projekt zu Jahresbeginn. „Der Bürgermeister hat in seiner Neujahrsansprache die Ortsteile als ,Perlen der Stadt bezeichnet. Das haben wir aufgegriffen und den Perlen nun ein Gesicht gegeben”, berichtete am Donnerstag Sabine Briscot-Junkersdorf. Herausgekommen ist eine umfängliche Sammlung an Informationen und Fotografien. In wenigen Wochen sollen alle Stadtteile online sein. Fakten, Fakten, Fakten.

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