Fahrradschutzstreifen: "Pro Rad" fordert Stadt zum Handeln auf

Schutzstreifen für Radfahrer : „Schwerer Unfall ist eine Frage der Zeit“

Nach dem Unfall auf dem Fahrradschutzstreifen auf der Frie­drichstraße fordert die Initiative „Pro Rad“ Tempo 30 auf der Strecke als Schutzmaßnahme für Radler. Ein schwerer Unfall sei dort nur eine Frage der Zeit.

„Wie an der Aachener Straße sind es ‚Schutzstreifen’, die nicht den Schutz bieten, den Politiker und Verwaltung gerne hätten“, betont die Arbeitsgemeinschaft. Es sei nicht leicht, eine gute Lösung für die Friedrichstraße zu finden, Tempo 30 zwischen der Kreuzung mit der Bonner Straße und dem Friedrichplatz würde die Situation jedoch verbessern. 

„Pro Rad“ sieht ein Problem darin, dass auf der Strecke viele Lkw unterwegs sind, und seit der Sperrung der Euskirchener Straße würde die Route Nideggener Straße, Hohenzollernstraße, Kölnstraße noch stärker von schweren Fahrzeugen befahren.

„Schutzstreifen und Lasterverkehr vertragen sich schon deshalb nicht, weil es dem Sicherheitsempfinden nicht gerecht wird“, teilt die AG mit. Sie fordert, dass die Stadt sich um mehr Sicherheit für Radfaher auf der Friedrichstraße kümmert.

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