Düren: Experimentierraum: Platz für junge Forscher

Düren: Experimentierraum: Platz für junge Forscher

„Ich finde es toll, dass wir immer mehr zum selbstständigen Lernen kommen“, betonte die Schulleiterin der Freien Christlichen Schule Düren, Lena Voth, bei der Einweihung des Experimentierraums.

„Christine Jung, eine unserer vier Lehrkräfte, hat das Konzept des Experimentierraums in ihrer Examensarbeit erstellt und das Kollegium sofort damit überzeugt“, unterstrich Voth.

Korken, Backpulver, Plastikbecher, Wäscheklammern — die Kisten des angeschafften Regals sind prall gefüllt. „Eltern und Kinder haben Alltagsgegenstände gesammelt, die wir nun für Experimente nutzen können. Möbel und Themenkisten haben wir mit Hilfe des Erlöses aus unserem Adventscafé finanziert“, sagte die Schulleiterin.

Forschungszubehör zu den Themen Brückenbau, Schall und Luft und auch Strom soll den Entdeckern spielerisch die Inhalte nahe bringen. „ Wir bringen unseren Schülern zunächst das wissenschaftliche Arbeiten bei. Wie sieht ein Versuchsaufbau aus? Was könnte passieren? Doch das höchste Ziel ist, dass die Kinder selbstständig Ideen entwickeln. Wir bieten ihnen die nötigen Grundlagen dazu“, hob die Grundschullehrerin heraus.

Gemeinsam besprochene Ergebnisse notiert jeder der jungen Nachwuchsforscher in seiner persönlichen Forschermappe. „ Nach der Einrichtung des Selbstlernzentrums ist dies unser nächster Schritt zum eigenständigen Arbeiten, mit dem wir unsere Schüler bestmöglich fördern möchten“, erklärte Voth und hob hervor: „Individualität kommt hier nicht zu kurz“.

(ajo)