Düren: Evivo setzt auf Nachwuchs

Düren: Evivo setzt auf Nachwuchs

Mehr Einsatzzeit für junge Spieler - diese Maxime verfolgt Sven Anton für die verbleibenden drei Spiele der Normalrunde. Am Mittwoch um 20 Uhr tritt Volleyball-Bundesligist Evivo Düren beim Tabellenletzten Giesen/Hildesheim an.

Der „Jugendstil” des Trainers kommt nicht ganz freiwillig zu Stande. Im Falle von Sebastian Kühner, dem Jüngeren der beiden Evivo-Spielmacher, schon. „Er soll Spielpraxis erhalten”, hatte der Trainer schon in der vergangenen Woche angekündigt. Dass Anton zeitgleich auf Felix Isaak, den Jüngsten in der Mannschaft setzen muss, hat mit der Schulterverletzung von Mittelblocker Vladimir Rakic zu tun.

Der routinierte Serbe hat die Reise nach Niedersachsen gar nicht erst angetreten. Damit stellt sich die Mittelblocker-Riege mit Malte Holschen und Isaak von selbst auf. Zudem fällt der langzeitverletzte Alexander Mayer nach wie vor aus. Die Gefahr heute sieht Anton in der Situation der Gastgeber.

Giesen/Hildesheim steht als Absteiger fest. „Die können ohne Druck volles Risiko gehen”, schildert Sven Anton seine Einschätzung. „Um zu verhindern, dass wir dort in Probleme geraten, müssen wir unser Können abrufen. Wenn wir unsere Sache gut machen, dann kann der Gegner qualitativ nicht mithalten”, fordert Anton von seinen Mannen eine Besinnung auf die eigene Stärke.

Mit einem Sieg kann Evivo zudem verhindern, dass bei dem Tabellensiebten TV Rottenburg noch einmal Hoffnung aufkeimt, Düren noch von Platz sechs verdrängen zu können.

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