Düren: Evangelischen Gemeinde: Fröhliches, ausgelassenes Tauffest

Düren: Evangelischen Gemeinde: Fröhliches, ausgelassenes Tauffest

„Wir wollten die Familien näher zusammen bringen und zeigen, dass man auch die Taufe gemeinsam mit vielen feiern kann.” Dr. Dirk Christian Siedler ist zufrieden. Gemeinsam mit seinen drei Kollegen Susanne Rössler, Simone Lehnert und Erhard Rechke-Rank konnte der evangelische Pfarrer an Pfingstsonntag 23 Kinder und Jugendliche taufen.

Und mit ihnen und ihren Familien danach ein fröhliches Fest feiern. Insgesamt werden jedes Jahr rund 190 Menschen bei der Evangelischen Gemeinde in Düren getauft.

Die Christuskirche ist gut besucht, und irgendwie ist das Tauffest auch eine logistische Meisterleistung. Überall hängen Zettel, damit die Angehörigen der einzelnen Täuflinge auch wissen, wo sie sitzen dürfen. Kantor Stefan Iseke übt mit den Gottesdienstbesuchern noch die Lieder, die gesungen werden sollen. Für einen fröhlichen Gottesdienst ist alles vorbereitet.

Und das wird die Feier dann auch - fröhlich, fast schon ausgelassen und unbeschwert. „Pfingsten ist”, so Dr. Dirk Chr. Siedler, „ist, wenn Menschen zusammen feiern, die sich gar nicht kennen und entdecken, was sie verbindet. Und genau das tun wir heute hier.” In einem munteren Zwiegespräch mit Susanne Rössler und Erhard Rechke-Rank erfahren die Gottesdienstbesucher dann, was man für eine Taufe alles so braucht: Taufschale und -wasser, eine Kerze, das Kreuz, eine Kinderbibel und einen Namen. „Und natürlich die Kinder”, so Susanne Rössler. „Ihr seid das Wichtigste, das Besonderste.”

Getauft wurde draußen

Nach dem Gottesdienst ging es dann nach draußen, wo die eigentliche Taufe stattfand. „Ich fand es ein sehr schönes Fest”, sagt Jana Lea Höster (14), ein Täufling aus Niederzier. „Mir hat das wirklich gut gefallen.”

Ob die „große Premiere Tauffest” noch einmal wiederholt wird, konnte Dr. Dirk Christian Siedler am Montag noch nicht sagen. „Ich kann sagen, dass unser Experiment gelungen und das Tauffest ein Erfolg ist. Aber es wurde auch von vielen Schultern in der Vorbereitung getragen. Eine Gruppe hat den Gottesdienst gefeiert, eine hier draußen alles dekoriert und eine dritte gekocht. Mal sehen, ob wir so ein Fest noch einmal feiern werden.”