Düren: Erleichterte Zustellung mit Elektro-Dreirädern

Düren: Erleichterte Zustellung mit Elektro-Dreirädern

Die Briefpost kommt in manchen Bezirken jetzt mit modernen Elektro-Dreirädern. Am Mittwoch wurden im Zustellstützpunkt in der Malteserstraße die ersten drei gelben „E-Trikes“ für Düren vorgestellt. Ein viertes wird in Kreuzau eingesetzt.

Die stabil gebauten Flitzer bieten vorne und hinten jeweils Platz für je zwei Briefbehälter. In ihnen kann der Postbote Briefsendungen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 80 Kilogramm transportieren — rund 60 Prozent mehr als die Kollegen, die mit einem normalem Fahrrad oder einem E-Bike unterwegs sind. Spezielle Abdeckungen schützen die Behälter vor Regen oder Schnee. Die E-Trikes werden in Zustellbereichen eingesetzt, die aufgrund von Steigungen nur schwer mit einem gewöhnlichen Fahrrad beliefert werden können. Auch Zusteller mit gesundheitlichen Problemen können E-Trikes beantragen. Die fünfgängigen Fahrzeuge erreichen auf ebener Fläche eine Geschwindigkeit von bis zu 24 Kilometer pro Stunde.

Elektronische Anfahrhilfe

Ganz bequem kann sich der Zusteller aber auch von Haus zu Haus bewegen — dank der elektronischen Anfahrhilfe, die rund sechs Kilometern pro Stunde (Schrittgeschwindigkeit) vorgibt. „In ersten Praxistests im vergangenen Jahr erhielt das Dreirad nur gute Noten. Besonders die höhere Fahrsicherheit im Winter wurde gelobt“, erklärt Dieter Pietruck, Pressesprecher der Deutschen Post. Anders als ein gewöhnliche Fahrrad ist das Dreirad einfach abzustellen. Es muss nicht jeweils ein Ständer herauf- oder heruntergeklappt werden. In einer zusätzlich angebrachten Box kann zum Beispiel Regenkleidung oder eine Thermoskanne untergebracht werden.

Die Deutsche Post beschäftigt im Dürener Zustellstützpunkt und seinen Nebenstellen 410 Mitarbeiter. Versorgt werden von hier aus der komplette südliche Abschnitt des Kreises Düren und Teile der Städteregion Aachen.

Mehr von Aachener Nachrichten