Düren: Empfang des 1. FC Düren: Kooperation mit GFC 99 in Sicht

Düren : Empfang des 1. FC Düren: Kooperation mit GFC 99 in Sicht

Henner Schmidt hat am Freitagabend nicht selbst gesprochen, aber vom Neujahrsempfang des 1. FC Düren hallt seine Botschaft wohl am längsten nach. Wolfgang Spelthahn, Landrat und 1.-FCD-Präsident, verlas für den verhinderten Vorsitzenden des GFC Düren 99 folgende Zeilen: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber ein gutes Stück der Wegstrecke hin zu einem Zusammengehen unserer beider Vereine ist erfolgreich zurückgelegt. Auch sehe ich auf beiden Seiten den Willen, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen.“

Die Kooperation des neugegründeten hochambitionierten Vereins mit dem bereits aus einem Zusammenschluss entstandenen Klub scheint näher zu rücken. Spelthahn bekräftigte dies: „Uns ist es gelungen, einen guten Draht zum GFC 99 zu entwickeln — trotz aller Skepsis zu Beginn.“

Im Wappen des 1. FC Düren, auf dem Schloss Burgau als Wahrzeichen des Gründungsortes und die Rur als verbindendes Element im Kreis Düren zu sehen sind, haben die Verantwortlichen vorläufig noch Platz gelassen für die Ziffern der Gründungsjahre aller involvierten Vereine. „Wir wollen damit wertschätzen, welche Vereine beim Aufbau des 1. FC Düren beteiligt gewesen waren“, betonte Jugendkoordinator Ingo Müller, der das Wappen mitentworfen hatte. Ein weiteres Gespräch mit dem GFC 99 steht am heutigen Samstag an.

Profitiert lokaler Händler?

Das blau-gelbe Trikot orientiert sich nach Spelthahns Wunsch am argentinischen Traditions- und Heimatclub von Diego Maradona, den Boca Juniors aus Buenos Aires. Jedoch ist noch nicht sicher, welcher Ausrüster die Trikots stellen wird. Mit dem US-Hersteller Nike habe Spelthahn bereits „sehr gute Gespräche geführt“, mit dem deutschen Konkurrenten Adidas stehen diese noch aus. Unterschied zwischen beiden Ausrüstern ist, dass nur von einem Adidas-Vertrag ein lokales Sportgeschäft profitieren würde. Der Vertrieb über Nike würde online abgewickelt.

Zum potenziellen Kader wollte Spelthahn noch nichts Detailliertes verraten, die Planungen seien „aber vorangeschritten, und wir haben schon einige Vorverträge unterzeichnet“.

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