Düren: Elf Gruppen hoffen auf die Bürgerstiftung

Düren: Elf Gruppen hoffen auf die Bürgerstiftung

Im vergangenen Jahr konnte die Bürgerstiftung Düren mit 9050 Euro 14 Vereine und Institutionen unterstützen. Wie viel Geld in diesem Jahr aus den Erträgen des Stiftungskapitals und Spenden an die Dürener Stiftung verteilt werden kann, stand am Samstag bei der 8. Projektbörse im Haus der Stadt noch nicht fest.

Sicher ist nur: Die Summe wird vermutlich niedriger ausfallen. „Wir verzeichnen eine Stagnation, was Zustiftungen an die Bürgerstiftung angeht”, so Dr. Gisela Hagenau vom Vorstand der Bürgerstiftung. Und Dr. Gerhard Vogt ergänzt: „Auch die Spendenbereitschaft der Menschen hat leider etwas abgenommen.”

Trotzdem kann die Bürgerstiftung auch in diesem Jahr wieder helfen. Zum 8. Mal hatten Gisela Hagenau und ihre Mitstreiter zur Projektbörse ins Haus der Stadt eingeladen. 14 Vereine und Institutionen hatten sich angemeldet, elf waren schließlich gekommen, um ihre Projekte vorzustellen.

Darunter die Städtische Realschule Wernerstraße, Kantor Stefan Iseke von der Evangelischen Gemeinde, Sabine Wagner vom Jugendamt der Stadt und auch das Projekt „Junges Theater”, das von Ursula Keppler in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt betreut wird. Um Förderung bitten auch Laienschauspieler. „Der Arbeitslose” heißt ein Theaterstück der ehemaligen Dürener Theaterintendantin Erna Schiefenbusch, das Monika Rothmaier-Szudy kürzlich in deren Nachlass gefunden hat. Mit Laienschauspielern und der Theaterpädagogin Marion Kaeseler wird derzeit das Stück zum Leben erweckt, am 15. November soll Premiere sein.

Welche Projekte in diesem Jahr von der Bürgerstiftung gefördert werden und wie hoch die exakte Fördersumme ist, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.