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Drei Gartenhäuser brennen nieder: Einsatz am Langenerf war nicht der einzige am Wochenende

Drei Gartenhäuser brennen nieder : Einsatz am Langenerf war nicht der einzige am Wochenende

Erst brannte eine große Strohmiete an der Gressenicher Straße, kurze Zeit später standen drei Gartenhäuser am Langenerf in Hastenrath in Flammen. Die Feuerwehr hatte in der Nacht von Freitag auf Samstag alle Hände voll zu tun.

Gegen 2.30 Uhr hatte der Eigentümer der Gartenhäuser einen Lichterschein und Brandgeruch wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Die war wenige Minuten später vor Ort und fand drei lichterloh brennende Hütten vor. In einer befanden sich noch Hühner und Tauben, die die Retter allerdings noch in Sicherheit bringen konnten. „Die Lage war ziemlich brenzlig, weil in einem der Gartenhäuser eine Gasflasche stand, die uns jederzeit hätte um die Ohren fliegen können“, berichtet Wehrchef und Brandrat Axel Johnen.

Mit sechs Rohren bekämpften die Wehrmänner die wütenden Flammen, die auch auf das Mehrfamilienhaus überzugreifen drohten. Die starke Hitzeentwicklung ließ bereits Scheiben zerbersten und die Außenfassade wurde auch zum Teil beschädigt. Die Ehefrau des Hauseigentümers erlitt einen leichten Schock und musste im Rettungswagen notversorgt werden. Bis 6 Uhr am Samstagmorgen bekämpften die Männer der Hauptwache und der Löschzüge Bohl, Weisweiler und Stadtmitte das Feuer. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auch am Samstag rückte die Wehr zu einem großflächigen Feuer aus. Auf einem 3000 Quadratmeter großen (bereits abgeernteten Feld) an der Weisweiler Straße in Dürwiß wüteten die Flammen, die immer wieder durch den kräftigen Wind weiter angefacht wurden und sich bereits in Richtung Aldenhovener Straße durchfraßen. Hier musste die Feuerwehr mit Tankfahrzeugen anrücken. Mit insgesamt sechs Rohren löschten die Retter die Flammen. Im Einsatz waren die Hauptwache und die Löschzüge aus Dürwiß, Weisweiler, Stadtmitte und Kinzweiler.

(irmi)