Düren: Eine Kirmes mit „Ausstrahlung”

Düren: Eine Kirmes mit „Ausstrahlung”

Ach, darf es eigentlich noch gemächlich auf der Kirmes zugehen? Es darf. Erst recht, wenn es ins Paradies geht... Schräg gegenüber der Achterbahn, dort also, wo alles rasend schnell ist, steht ein Karussell aus den 30-er Jahren.

Die auf dem Platz alt eingesessene Schaustellerfamilie Schleifer hat es restaurieren lassen und nimmt es nun mit auf die Reise. Viel Holz, viel Tuch, „80 Prozent der historischen Teile sind immer noch im Einsatz”, sagt Hubert Cremer, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren am Samstag bei der Einsegnung des Fahrgeschäfts, die von Regionaldekan Otto von Danwitz vorgenommen wird.

Es war die Idee und auch der Wunsch des im vergangenen Jahr gestorbenen Platzmeisters Max Röntz, dass dieses Stück Nostalgie nach Düren kommt. Familie Schleifer, die auf der Annakirmes auch mit einem alten Kinderkarussell vertreten ist, sah das genauso. Es darf also alles auch mal eine Nummer ruhiger sein.

Mit leisen Tönen begann der Rummel am Samstag um 11 Uhr, vier Stunden früher als sonst.

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