Düren: Eine besondere Ausstellung im Hoesch-Museum

Düren: Eine besondere Ausstellung im Hoesch-Museum

Der Dürener Architekt Professor Wolfgang Meisenheimer malt und fertigt Skulpturen, überdies schreibt er philosophische Texte. Ein kreativer Kopf. Nächsten Monat wird er 80. Grund genug für das Dürener Hoesch-Museum, ihm eine eigene Ausstellung zu ermöglichen.

„Ich habe meine erste Begegnung mit Professor Meisenheimer nicht vergessen“, erzählte am Donnerstag Museumsleiterin Dr. Renate Goldmann. Sie hatte gerade ihren neuen Job im Haus angetreten, als Meisenheimer kam und in zehn Minuten seine Visionen und Vorstellungen über Düren ausbreitete.

„Das war sehr beeindrucken“, sagt Goldmann bei der Einführung in sein künstlerisches Schaffen. Es geht um Skulpturen aus Ton, um Bleistift- und Tusche-Arbeiten oder einfach um Skizzenbücher, die der weithin bekannte Architekt angefertigt hat. Die Arbeiten, vielfach monochrom oder in schwarz-weiß gehalten, zeigen etwa Buddha- oder auch Eifelmotive. Zu sehen ist die Schau ab Sonntag. Sie endet am 24. Februar mit einer privaten Feier des künstlerischen Architekten, einen Tag später dann feiert er seinen 80. Geburtstag.

Meisenheimer hat in Düren unter anderem das Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde oder die Kaufmännischen Schulen gebaut. Das Wohnviertel „Im Eschfeld“ gehört auch zu seinen Arbeiten. „Ich habe immer versucht, Kunst und Architektur zu verbinden“, sagt er. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen. Am Donnerstag, 31. Januar, spricht Museumsleiterin Goldmann im Rahmen der Museumsdialoge mit Prof. Meisenheimer (ab 19 Uhr).