Düren: Ein Tempel als Geschenk für Düren

Düren: Ein Tempel als Geschenk für Düren

Das Geschenk klingt auf den ersten Blick eher ungewöhnlich: Dürens chinesische Partnerstadt Jinhua will der Stadt einen Glückstempel schenken. In der Verwaltung prüft man nun, wo der Tempel errichtet werden könnte.

Ganz so ungewöhnlich ist das Präsent aus China allerdings nicht, wie Helmut Göddertz, Partnerschaftsbeauftragter der Stadt, erklärte. „So ein Geschenk als Glückssymbol für die Städtepartnerschaft ist eigentlich üblich”, sagt Göddertz, der als Beispiel auf zwei große Steinlöwen verweist, die der Stadt Aachen geschenkt und vor dem Spielcasino aufgestellt wurden.

„Das Projekt könnte von heute auf morgen realisiert werden. Das Material steht bereit. Wir müssen uns nur erklären”, so Göddertz, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Partnerschaftsvereins ist.

Der Glückstempel ist nichts anderes als ein Holz-Pavillon, achteckig, mit einer typisch chinesischen Dachform. Die Grundfläche soll etwa vier mal vier Meter betragen.

Vorrangig ist nun die Suche nach einem geeigneten Standort. Zwei wurden schon geprüft. Der sicherlich reizvollste Platz wäre auf Schloss Burgau - und zwar als schwimmender Tempel auf dem Wasser. Davon besonders profitieren würden Hochzeitspaare, die auf Schloss Burgau heiraten. „Die könnten den Glückstempel dann als Fotomotiv nutzen”, sagt zum Beispiel Richard Müllejans vom Dürener Service Betrieb.

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