Düren: „Ein positives Signal”: B56n bis 2015 geplant

Düren: „Ein positives Signal”: B56n bis 2015 geplant

Die Ortsumgehung B 56n in Düren ist nach Angaben des Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) von der Bundesregierung in den Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur aufgenommen worden.

„Dies ist ein positives Signal für die Ostumgehung B56n in Düren”, freut sich Rachel.

Der Investitionsrahmenplan stellt die Leitlinie dar, an der sich die Investitionen des Bundes innerhalb dieses Zeitraums orientieren werden. „Mit Aufnahme der Ortsumgehung B 56n in den Fünf-Jahresplan für Verkehrsprojekte zeigt die Bundesregierung, dass die Straße gebaut werden soll und eine hohe Priorität hat”, betont Rachel.

Mittel im Bundeshaushalt für den Bau der Straße sind aber auch weiterhin noch nicht vorgesehen, weil aufgrund einer Anwohnerklage noch kein Baurecht vorliegt. Rachel fordert deshalb auch das Land auf, auf eine außergerichtliche Einigung mit dem Kläger zu setzen.

Daran werde gearbeitet, betonte am Donnerstag auf Nachfrage SPD-Bundestagsabgeordneter Dietmar Nietan, der die Aufnahme der B 56n in den Investitionsrahmenplan begrüßte, allerdings auch darauf verwies, dass der Bund damit noch keine Verpflichtung zum Bau der Straße eingegangen sei.

Genau die wäre aber nötig, um das Projekt weiter voran zu treiben. Nietan: „Am besten wäre es, Bund und Land würden eine gemeinsame Absichtserklärung unterschreiben, den Bau der Umgehungsstraße zügig realisieren zu wollen.”

Das, so Nietan weiter, könne vielleicht auch das Oberverwaltungsgericht in Münster überzeugen, das der Klage des Anwohners eine aufschiebende Wirkung zugestanden, so dass mit dem Bau der Umgehungsstraße nicht begonnen werden kann.

Neben der Ortsumgehung B 56n wurde laut Rachel auch die B 399 (Nordumgehung) in den Investitionsrahmenplan aufgenommen, die sich allerdings aktuell noch im Planfeststellungverfahren befindet. Ebenfalls in der Liste: die Ortsumgehung Soller (B56) mit ihrem zweistreifigen Neubau.