Düren: Ein Meer von orange-blauen Uniformen

Düren: Ein Meer von orange-blauen Uniformen

Es war ein orange-blaues Meer aus Uniformen, welches da das Ufer des Dürener Badesees einnahm. Die Feuerwehrjugenden aus zwölf der insgesamt 15 Kommunen im Kreis Düren hatten sich am dortigen Zeltplatz eingefunden, um ein weiteres Mal gemeinsam das alle zwei Jahre stattfindende Lager zu eröffnen.

Uniformiert und mit ihren jeweiligen Wimpeln ausgestattet, zogen die einzelnen Gruppen, Gemeinde für Gemeinde, auf dem Lagerplatz unweit des Sandstrandes ein und formierten sich zu einer beeindruckenden Kulisse.

Gemeinsam mit ihren Jugendwarten und Betreuern lauschte die rund 420 Jugendlichen aufmerksam den Begrüßungsworten der stellvertretenden Kreisjugendwartin Tanja Bergrath und weiterer Gäste aus Stadt und Kreis.

Bevor Bergrath das Lager jedoch offiziell eröffnen durfte, ergriff Landesjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch noch das Mikrofon. Er hatte zwei Ehrungen von Landesebene aus mitgebracht. Freudig überreichte Welsch den Feuerwehrleuten Stefan Spor und Tim Freialdenhoven die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW.

Viel Spaß

Nach der Eröffnung startete die Feuerwehrjugend in ein buntes Lagerprogramm aus Nachtwanderung, Strandpartys, Badespaß und natürlich Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana. Ein besonderes Highlight waren die Lagerspiele. In fünf verschiedenen Disziplinen traten die Kinder und Jugendlichen gegeneinander an und mussten Geschicklichkeit und Teamwork beweisen.

Ziel: Möglichst viele Punkte für die eigene Gemeinde sammeln. Zusatzpunkte gab es für eine weitere Gruppenaufgabe, bei der die jungen Feuerwehrleute Sandburgen verteidigen oder kleine Baggerseen bauen mussten. Das Rennen machte am Ende die Feuerwehrjugend aus Hürtgenwald vor dem Dürener Nachwuchs.

Auf der Siegerehrung zum Abschluss am Sonntag feierten die Sieger ihren Triumph. „Ein schönes und tolles Lager und wieder ein voller Erfolg“, fasst Bergrath die zwei Tage zusammen, die erstmals am Badesee stattfanden, „mein Dank gilt des Dürener Organisatoren und allen Helfern und Betreuern“, lobt die Kreisjugendwartin, „das Zeltlager bleibt ein Highlight für die Kids.“

(heb)
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