Düren: Ein „Foyer” für die Nordstadt: Kreuzung wird neu gestaltet

Düren: Ein „Foyer” für die Nordstadt: Kreuzung wird neu gestaltet

In nur elf Wochen soll alles schon fertig sein. Der „Eingangsbereich” der Nordstadt wird für etwa 290.000 Euro umgestaltet. Wo sich die Josef-Schregel-Straße in die Alte und die Neue Jülicher Straße aufspaltet, ging es bisher verkehrstechnisch ziemlich chaotisch zu und der Bereich war alles andere als schön und einladend.

Das ändert sich nun grundlegend. Die Projektgruppe „Gestaltung Eingangsbereich Kerngebiet” der Stadtteilvertretung Düren-Nord hat zusammen mit der Planungsgruppe MWM aus Aachen und mit Unterstützung der Stadtverwaltung ein Handlungskonzept erarbeitet, mit dem Ziiel, dass die Fahrbahnflächen für städtebauliche Nutzungen umgestaltet, Fahrgeschwindigkeiten gedämpft, Aufenthaltsbereiche gewonnen und der Bereich optisch als Platz erkennbar gemacht werden.

Nach vielen Sitzung und klärenden Gesprächen unter anderem mit der Dürener Kreisbahn, der Polizei und den örtlichen Geschäftsleuten konnte die Projekte einen Konsens erzielen. Viele Wünsche, die Bewohner des Stadtteils unter anderem in einer „Ideenwerkstatt” vorgebracht hatten, konnten berücksichtigt werden.

Bürgermeister Paul Larue lobte am Freitag beim symbolischen Baubeginn die große Bereitschaft der Nord-Dürener, an dem Projekt konstruktiv mitzuwirken. „In der Nordstadt ist Bürgerbeteiligung nicht nur eine Parole, hier findet sie tatsächlich auch statt”.

Das Vorhaben wird aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt zu 80 Prozent bezuschusst. Den Rest trägt die Stadt Düren. „Wir sind sehr froh, dass nun auch der Eingangsbreich des Stadtteils ein neues Gesicht bekommt”, so Karl-Heinz Küpper und Atila Balikci von der Projektgruppe.