Düren: Ein Fahrplan für das Stadtmuseum

Düren: Ein Fahrplan für das Stadtmuseum

Mitte November war Bernd Hahne von der Dürener Geschichtswerkstatt gesprächiger.

„Im Frühjahr, nach Karneval” antwortete er damals auf die Frage, wann denn das von ihm mit geforderte Stadtmuseum realisiert sein könnte. Jetzt, im Frühjahr, nach Karneval, wird Hahne für seine Verhältnisse geradezu schweigsam.

Es gebe sehr vernünftige Gespräche, und er wertet die Chancen auf eine baldige Realisierung als relativ groß. Das wars dann auch schon. Stillstand ist bei dem Thema allerdings nicht angesagt, wie Dürens Bürgermeister Paul Larue verdeutlicht.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Stadtmuseum hinbekommen.” In rund zwei Wochen soll der Trägerverein gegründet werden, der sich um den Betrieb und vor allem die Finanzierung des Museums zur Stadtgeschichte kümmern soll.

Zwischenzeile

Neben der Dürener Geschichtswerkstatt und dem Dürener Geschichtsverein soll auch die Stadt in den Verein eingebunden sein. Bis dahin wird auch klar sein, in welcher Immobilie das Museum realisiert werden kann. Bürgermeister Paul Larue: „Wir brauchen noch etwas Zeit. Aber ich bin sicher, dass wir Ende des Monats sagen können, wo und in welcher Form das Stadtmuseum realisiert werden kann.”

Bis die ersten Besucher dann zum Beispiel noch mal die 50er-Jahre-Ausstellung, die Schillings-Ausstellung oder gar eine neue Schau zur Stadtgeschichte besichtigen können, wird es noch etwas dauern. Bernd Hahne: „Man wird nicht nach acht Wochen schon die erste Ausstellung präsentieren können. So was braucht Vorbereitung.”

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