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Dürens chinesische Partnerstadt Jinhua übergibt 1000 Schutzanzüge

Hilfe aus der Partnerstadt : Besonderes Zeichen der Solidarität

Im Kampf gegen das Coronavirus hat jetzt Dürens chinesische Partnerstadt Jinhua ein besonderes Zeichen der Solidarität gesetzt und der Stadt Düren 1000 Schutzanzüge kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Anzüge wurden gestern im Beisein des Partnerschaftsbeauftragten Helmut Göddertz und der chinesischen Ärztin Xiaojun Yin dem städtischen Rettungsdienst übergeben.

Und nicht nur das. Wie das Außenamt der Stadt Jinhua mitteilt, ist derzeit eine weitere Lieferung mit zusätzlichen medizinischen Hilfsgütern wie Atemschutzmasken, Schutzanzügen und Gummi-Handschuhen per Luftfracht unterwegs nach Düren und wird hier in den kommenden Tagen erwartet. „Das ist gelebte Partnerschaft und wir danken unseren chinesischen Partnern für diesen Akt der Solidarität“, sagte Helmut Göddertz und übermittelte Dank und Grüße an die Partnerstadt auch von Dürens Bürgermeister Paul Larue.

Gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Düren-Jinhua koordiniert die Stadt Düren die verschiedenen Aktionen mit China. Seit Jahren finden auf medizinischer Ebene Begegnungen, Austausche und Hospitationen zwischen Dürener Krankenhäusern und entsprechenden Einrichtungen in Jinhua statt.

Ihren globalen Kampf gegen den Ausbruch des Coronavirus führt China auch auf poetische Weise. So steht auf den chinesischen Hilfspaketen, die nach Düren kommen, der Spruch: „Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen.“ In dieser Woche, wo eigentlich deutsche Schüler des Gymnasiums am Wirteltor und des Stiftischen Gymnasiums im chinesischen Jinhua ihre Schulkameraden der Jinhua Foreign Language im Rahmen des deutsch-chinesischen Schulaustauschs treffen sollten, ein frommer Wunsch. Doch alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass sich die Zeiten wieder bessern werden und persönliche Kontakte bald wieder möglich sind.