Düren: Dürener Unternehmen beteiligt sich an Forschungsprojekt des Bundes

Düren: Dürener Unternehmen beteiligt sich an Forschungsprojekt des Bundes

Wie kann man den Warentransport der Zukunft gestalten? Wie kann man logistische Abläufe so optimieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden und die Umwelt geschont wird? Und das alles auch noch kostengünstig?

Das sind Fragen, mit denen sich das Dürener Unternehmen Horst Weyer und Partner GmbH im Rahmen eines Forschungsauftrages des Bundesforschungsministeriums in den nächsten drei Jahren beschäftigen wird.

Unter Federführung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen arbeitet das Dürener Unternehmen dabei mit Partnern wie der Universität Witten/Herdecke und der Uni Duisburg-Essen zusammen.

„Logistik ist längst nicht mehr nur der Transport von Waren sondern Teil des Produktionsprozesses”, so Staatssekretär Thomas Rachel von Bundesministerium für Bildung und Forschung beim Besuch des Dürener Unternehmens. Rachel hatte einen Scheck in Höhe von 100.000 Euro im Gepäck, mit dem der Forschungsbeitrag der Weyer-Gruppe gefördert wird.

Aus Sicht des Forschungsministeriums geht es vorrangig darum, die „Logistik der Zukunft zu entwickeln”, um, so Rachel, auch die Frage zu klären, welche Rolle die Bundesrepublik auf dem Weltmarkt einnehmen kann. Im Idealfall ist es die Vorreiterrolle, wenn es gelingt, Modelle zu erarbeiten, die neben den ökonomischen auch ökologische und soziale Belange berücksichtigen.

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