Düren: Dürener Angela-Schule verzeichnet größten Zuwachs

Düren : Dürener Angela-Schule verzeichnet größten Zuwachs

Für die weiterführenden Schulen in der Stadt Düren ist das offizielle Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr abgeschlossen. Welche Schulform gewann hinzu, welche muss mit Abstrichen leben?

Ein Überblick:

Gymnasien: Den größten Zuwachs verzeichnet die St.-Angela-Schule mit 97 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es lediglich 49. Nach den Sommerferien geht erstmals eine reine Jungenklasse an den Start (27 Schüler). Zudem wird es zwei Mädchenklassen geben (zusammen 62 Schülerinnen). Da damit die Kapazitäten erschöpft sind, musste die Schule acht Ablehnungen aussprechen.

Kapazitäten könnten aber andere Gymnasien noch haben. Das Stiftische Gymnasium meldet 113 Anmeldungen. Alle Schüler können berücksichtigt werden. Im vergangenen Jahr besuchten 118 Fünftklässler die Schule. 16 Anmeldungen weniger verzeichnet das Gymnasium am Wirteltor gegenüber 2017.

Für den bilingualen Zweig Englisch meldet das GaW 60 Anmeldungen, für den normalen Zweig 72. Konstant ist das Burgau-Gymnasium mit 97 Anmeldungen (27 bilingual Französisch/70 normal). Im Vergleich zu 2017 hat das Rurtal-Gymnasium 21 Anmeldungen weniger. Ob die 67 Schüler auf zwei oder drei Klassen verteilt werden, steht noch nicht fest.

Realschulen: Auch hier verzeichnet die St. Angela-Schule mit 155 Anmeldungen das größte Plus. Allerdings konnten nur 63 Mädchen und 28 Jungen aufgenommen werden (64 Ablehnungen). Jungen und Mädchen werden wie auf dem Gymnasium getrennt unterrichtet. 2017 gab es 73 Anmeldungen für drei Mädchenklassen. Die Realschule Wernersstraße kann 93 Schüler für drei Klassen aufnehmen. Angemeldet wurden 97 Kinder. Kapazitäten hat aber laut Stadt Düren noch die Realschule Bretzelnweg, die bisher 92 Anmeldungen zählt (2017: 83).

Hauptschulen: Die GHS Burgauer Allee zählt vorläufig 30 Anmeldungen, die GHS Matthias Claudius in Birkesdorf 22. Beide Schulen rechnen aber noch mit Zuwachs, vor allem durch abgelehnte Gesamtschüler.

(inla)
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