Düren: Düren nimmt auch in diesem Jahr am Projekt „Tanzende Stadt“ teil

Düren : Düren nimmt auch in diesem Jahr am Projekt „Tanzende Stadt“ teil

2016 holte Dieter Powitz, Leiter von Düren Kultur, das grenzübergreifende Festival „Tanzende Stadt“, eine seit 2005 bestehende Initiative von Irene Kalbusch, erstmals nach Düren. Seitdem hat sich das Tanzfieber deutlich spürbar in der Stadt ausgebreitet. Wer sich anstecken lassen möchte, hat dazu am Donnerstag, 30. August, ab 17 Uhr wieder Gelegenheit.

Sieben Programmpunkte führen das Publikum dann vom Auftaktort Kaiserplatz quer durch die Stadt. Der Eintritt zu „Tanzende Stadt“ ist frei, das Vergnügen grenzenlos, denn es beteiligen sich internationale Ensembles aus Frankreich, Brasilien, Portugal, Burkina Faso, Spanien und Singapur.

Den Auftakt macht in Düren um 17 Uhr Diego Sinniger aus Spanien mit „Liov“, eine getanzte Reflexion über zwischenmenschliche Beziehungen, gefolgt von Frontier Danceland aus Singapur mit „In the moment“. Außerdem tanzen die Companhia de Dança de Almada aus Portugal, die Compagnie Tamadia aus Burkina Faso und die Compagnie K. mit Tänzern aus Deutschland und Belgien auf Plätzen und an ausgesuchten Orten in der Dürener Innenstadt.

Zusätzlich zu diesen international besetzten Tanzgruppen, die ganz unterschiedliche Tänze zeigen, gibt es in der Rurstadt zwei weitere Pro-grammpunkte, die man in keiner anderen der Städte erleben kann, die sich dieses Jahr am Projekt „Tanzende Stadt“ beteiligen.

Als so ansteckend hat sich in Düren das Tanzfieber erwiesen, dass ein eigenes Tanzprojekt „Tanzwärts“ mit leidenschaftlichen Laientänzern aller Altersgruppen in Düren gewachsen ist. „Tanzwärts“ zeigt Ausschnitte aus dem jüngsten Programm „Ich und die anderen“. Trompeter Martin Schädlich und Lasse Lemmer erweitern das Programm musikalisch.

Seit 2005 organisiert die Tanzcompagnie Irene K. die „Tanzende Stadt“. Außer in Düren treten die Tänzer auch in Monschau, Arnsberg, Herzogenrath, Durbuy, Verviers und Eupen auf und setzen so ein grenzübergreifendes Festival in Szene.

Das Ereignis wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW sowie von der SWD Kulturstiftung gefördert.

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