Düren: Düren: Mehr Personal für den Ganztagsunterricht

Düren: Düren: Mehr Personal für den Ganztagsunterricht

Die Stadt Düren will ab 2015 das Personal für die Nachmittagsbetreuung an den Ganztagsgrundschulen aufstocken. Das Land fördert derzeit pro Schülergruppe eine Stelle. Künftig möchte die Stadt pro Gruppe 1,25 Stellen einrichten. Die Differenz muss sie selbst tragen.

Es geht ab 2016 um 50.0000 Euro jährlich (2015: 250.000). In Düren gibt es 18 Grundschulen. Bis auf eine (Birgel/baulich nicht möglich) bieten alle den Ganztag. Mit der Martin Luther- und der Paul Gerhardt-Grundschule sowie der Grundschule in Birkesdorf sind drei Grundschulen noch nach dem sogenannten Dürener Modell organisiert. Dort stehen für jede Gruppe sogar 1,5 Stellen zur Verfügung.

In den Genuss dieses Schlüssels kamen bis 2010 alle Dürener Ganztagsschulen. Aufgrund der schwierigen Finanzlage war das Modell aber nicht durchzuhalten. Die am Dienstag im Jugendhilfe- und Schulausschuss befürworteten 1,25 Stellen stellen für den JHA-Vorsitzendem Thomas Floßdorf (CDU) „einen „Kompromiss dar. „Wir liegen in Düren damit eine viertel Stelle über dem Landesschnitt.“ Bevor das neue Modell greift, muss die Stadt Düren im kommenden Jahr einen in Ausgaben und Einnahmen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Nur dann ist es möglich, 2015 das Geld für die Stellenaufstockung bereit zu stellen. Es handelt sich nämlich um eine freiwillige Leistung. Derzeit ist dieser Betrag bei der Stadt angesichts jahrelanger Haushaltsdefizite gedeckelt. Nur bei einem Haushaltsausgleich darf Düren den Betrag an freiwilligen Leistungen erhöhen. „Ich gehe davon aus, dass wir den Ausgleich schaffen“, sagte der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Thomas Floßdorf. Geregelt werden soll ab 2015 auch, welche Qualität die Betreuung am Nachmittag haben soll (Aus- und Fortbildung des Personals, Öffnungszeiten).

(inla)
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