Düren: Düren hat ein Herz für Jazz und auch für Kinder in Not

Düren: Düren hat ein Herz für Jazz und auch für Kinder in Not

Mit Herz und Jazz für Unicef: „Düren hat ein kundiges Jazz-Publikum. Hier sind wir gut dabei“. Heribert Klein, seit 15 Jahren Initiator und Moderator der Veranstaltung „Jazz im Bankgarten“ der Commerzbank, zog Bilanz.

Den Betrag von 4986 Euro, darunter 600 Euro aus einer Spende der Mitarbeiter der Dürener Commerzbank-Filiale, nahmen Hilde Mohr und Rita Hanisch von der Dürener Unicef-Gruppe entgegen. In den 15 Jahren, in denen die Commerzbank im Rahmen der Dürener Jazz-Tage in den Bankgarten einlädt, kamen insgesamt 57 156 Euro für das Kinderhilfswerk zusammen.

„Die Ehrenamtler sind das Herz von Unicef“, lobten Heribert Klein und Bürgermeister Paul Larue übereinstimmend. Und mit dem Herz ist das so eine Sache. „Ein Herz für Unicef“, heißt eine zweite Aktion, die von der Commerzbank unterstützt wird. Unter den 21 NRW-Städten, die sich beteiligten, war auch Düren. Auf Ansprache von Bürgermeister Paul Larue fertigte der Dürener Künstler Pit Görtz ein Herz mit dem Namen „Herzklopfer“.

Mit prominenter Unterstützung wurden in Düsseldorf die Herzen versteigert. „Wir freuen uns allen, dass das Dürener Herz zurück nach Düren kam“, so Bürgermeister Paul Larue. Apotheker Bernd Schmidt sicherte sich das Herz. Die Auktion der Herzen erbrachte 101 100 Euro für die Unicef-Aktion „Nothilfe Philippinen“. Und weil das vom Erdbeben geschundene Land noch auf Jahre Hilfe braucht wird die Aktion fortgesetzt.

„Wir sind eine gute Bühne“, machte Bürgermeister Paul Larue Reklame für die nächste Auflage von „Jazz im Bankgarten“. Heribert Klein und Commerzbank-Filialleiter Jörg Maisenbacher sowie sein Kollege Andreas Mock mochten sich (noch) nicht festlegen: Die Planungen der Bank-Oberen in Frankfurt werden erst im Monat Februar abgeschlossen. Dass die Chancen für Düren gut stehen mochte allerdings niemand bezweifeln.

(fjs)
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