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Düren erwartet Weiberfastnacht bis zu 4000 Jugendliche

Auf dem Rathausvorplatz : Düren erwartet Weiberfastnacht bis zu 4000 Jugendliche

Die Jugendschutzveranstaltung findet zwischen 11.11 Uhr und 17 doch am gewohnten Platz statt. In der Innenstadt herrscht wieder ein Glasverbot auf Zeit.

Die Verzögerung einer Baumaßnahme kann auch mal etwas Positives mit sich bringen. Weil die Umgestaltung des Kaiserplatzes im Rahmen des Masterplans noch nicht begonnen hat, kann die traditionelle Jugendschutzveranstaltung des Jugendamtes an Weiberfastnacht auch in diesem Jahr wieder vor dem Rathaus stattfinden. Die Organisatoren, allen voran Peter Junker vom Jugendamt und Gastronom Willi Wolff, brauchen das bewährte Konzept nicht zu verändern. Das ursprünglich angedachte Ausweichen auf den Hoeschplatz ist vom Tisch.

Und so können Jugendliche und junge Erwachsene auch diesmal wieder an Weiberfastnacht zwischen 11.11 und 17 Uhr mitten in der Stadt bei freiem Eintritt in einem geschützten Umfeld nach Herzenslust, allerdings ohne Gläser und Glasflaschen, Karneval feiern. An diesem Tag gilt wie in den Vorjahren wieder in der gesamten Innenstadt – zwischen Bahnhof und Stürtzstraße – ein Glasverbot, das auf dem Kaiserplatz akribisch, im Umfeld punktuell kontrolliert wird.

Für die richtige Feierstimmung sorgt wie in den Vorjahren DJ Sandro Diaz, unterstützt von den „Bremsklötz“, für einen sicheren Ablauf garantieren Mitarbeiter des Jugend- und Ordnungsamtes, der Polizei und nicht weniger als 40 Kräfte eines privaten Sicherheitsdienstes. Und sollte der eine oder andere Jugendliche über die Strenge schlagen oder sich beim Feiern verletzten, stehen Rettungsdienste und Notärzte des Krankenhauses Düren Gewehr bei Fuß. „Wir sind für alle Eventualitäten gewappnet“, versichert Wolff. Im vergangenen Jahr aber brauchten die helfenden Hände keine 50 Mal einzugreifen. „Das zeigt, dass unser Konzept funktioniert. Früher waren es auch schon einmal 170 bis 180 Jugendliche, die unsere Hilfe benötigten“, freut sich Peter Junker. Bei gutem Wetter erwartet er wieder bis zu 4000 Jugendliche auf dem Kaiserplatz.

Die Jugendschutzveranstaltung der Stadt feiert Weiberfastnacht im Übrigen ein närrisches Jubiläum: 3 x 11 Jahre. Begonnen hat alles auf dem Schulhof der Peschschule in einem Zelt, 2002 erfolgte der Umzug auf den Kaiserplatz mit einem stetig erweiterten und verbesserten Sicherheitskonzept.

(ja)