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Düren: Brände beschäftigten Polizei und Feuerwehr

Unter anderem niedergebrannte Scheune : Brände beschäftigten Polizei und Feuerwehr in Düren

Nach einem Großeinsatz in der Nacht zu Samstag sind die Polizei und Feuerwehr auch am Sonntag in Düren zu Bränden ausgerückt. So hatte offenbar ein bislang Unbekannter verbotenerweise in einer Pflegeeinrichtung in Nideggen geraucht.

Gegen 3.40 Uhr ging der Brandmelder in der Plegeeinrichtung los. Vor Ort stellten Polizei und Feuerwehr schließlich in einem Schrank auf einem Flur einen Hohlraum fest, in dem sich mehrere Zigarettenkippen befanden. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass sich aus dem kleinen Schwelbrand kein richtiges Feuer entwickelt hat. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zum Verursacher dauern an.

Ebenfalls in der Nacht zu Sonntag stand ein Fahrzeug auf einem Feldweg in der Nähe des Mersheimer Bruchs (Vettweiß-Gladbach) in Flammen. Gegen 2.30 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer von der Landesstraße 33 aus Flammen gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr war der Wagen bereits ausgebrannt. Das Fahrzeugwrack wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.

Sonntagnachmittag geriet aus bislang ungeklärter Ursache eine Scheune in Nideggen-Schmidt in Brand. Dem Besitzer gelang es noch, Rinder und einen Traktor aus der Scheune zu befördern, bevor diese vollständig niederbrannte. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben auch hier die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen im Zusammenhang mit den Bränden nimmt die Leitstelle der Polizei unter der Rufnummer 02421/9496425 entgegen.

(red/pol)