Düren: Drei Gebote für Tedrive

Düren: Drei Gebote für Tedrive

Zur Übernahme des insolventen Autozulieferers Tedrive liegen Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringtsmeier drei Gebote von so genannten „strategischen Investoren”, also Investoren, die aus der Branche kommen, vor.

Das bestätigte am Montag Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters. Ende der Woche ist die entsprechende Frist abgelaufen. Unternehmen aus den USA, Kanada und ein Unternehmen aus Süddeutschland haben ihre Gebote nach Informationen der „Nachrichten” abgegeben. Dabei wurde getrennt für die Werke in Düren und Wülfrath ein Übernahmevorschlag vorgelegt.

In den Verhandlungen zwischen dem Insolvenzverwalter und den Interessenten dürfte es nun darum gehen, auf der einen Seite den weiteren Betrieb von Tedrive sicher zu stellen, aber eben auch die Forderungen der Gläubiger zu bedienen. Die dürften - ebenso wie Ford als größter Kunde von Tedrive - ein gewichtiges Wort bei der Auswahl des Übernahmekandidaten mitreden.

Schulz betonte, dass zunächst die Angebote „vergleichbar” gemacht werden müssten. Amerikanische Unternehmen würden anders bieten als europäische. „Die Amerikaner nennen vorne einen hohen Preis, um dann anschließend Abstriche zu machen.”

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