DIVO gibt Wegweiser für Unfallopfer heraus

Mehr als 50-seitige Broschüre : Neuer Leitfaden für Schwerstverletzte bei Verkehrsunfällen

Einen aktuellen Leitfaden für Schwerstverletzte bei Verkehrsunfällen und deren Angehörige hat die in Düren ansässige Deutsche Interessengemeinschaft für Verkehrsunfallopfer (DIVO) herausgegeben. Autor der mehr als 50-seitigen Broschüre ist Eduard Herwartz.

Seine Intention: „Die Opfer und ihre Angehörigen müssen wissen, dass es ein Netzwerk an Hilfsmöglichkeiten gibt. Der Leitfaden soll eine Orientierungshilfe sein, wer hilft bei notwendigen Maßnahmen und der Durchsetzung von Ansprüchen“.

Seit 30 Jahren ist die DIVO aktiv in der Hilfe für Schwer- und Schwerstverletzte von Verkehrsunfällen. „Die materielle Hilfe steht bei der DIVO nicht unbedingt im Vordergrund. Uns geht es im Wesentlichen darum, Wege und Möglichkeiten zur Durchsetzung unfallbedingter Ansprüche durchzusetzen“, erklärt der DIVO-Vorsitzende Roman Buschbell. Der jetzt in einer Auflage von 5000 Exemplaren aufgelegte Wegweiser zeigt Verhaltensmaßnahmen ebenso auf wie die Kompetenzen gesetzlicher Unfall- und Kranken- oder Rentenversicherung und gibt auch Hinweise für den Umgang mit anderen Versicherungsträgern. Der Leitfaden, so Autor Eduard Herwartz, wurde „von Betroffenen für Betroffene erstellt“, soll und kann keine Rechtsberatung ersetzen und basiert auf jahrelangen Erfahrungen Betroffener und auch Bearbeiter von Personenschäden. In einem Vorwort betont die Beauftragte für Opferschutz des Landes NRW, Elisabeth Auchter-Mainz, die Notwendigkeit von Informationen in klarer Sprache, um zur Unterstützung und Absicherung wichtige und sachgerechte Schritte rechtzeitig zu tun.

Der Leitpfaden liegt in zahlreichen öffentlichen Dienststellen aus, kann aber auch bei der DIVO-Geschäftsstelle in 52349 Düren, Goethestraße 1, Telefon 02421/123212 oder Fax -319 sowie per E-Mail an info@divo.de kostenlos angefordert werden.

(sps)