Die Zahnärzte setzen ihre Goldaktion fort

Initiative spendet über 31.000 Euro an Einrichtungen: Das Gold der vielen Patienten

„Vorbeugen ist besser als bohren!“ - Auch in diesem Jahr haben die Mitglieder der Regionalen Initiative Dürener Zahnärzte (RIDZ) diesen in der Zahnmedizin bekannten Slogan wieder auf ihre bemerkenswerte und erfolgreiche Zahngold-Spendenaktion übertragen.

Sie sammeln nicht mehr benötigtes Zahngold mit Hilfe ihrer Patienten und spenden den Erlös alljährlich sozialen und karitativen Zwecken, insbesondere für nachhaltige Projekte in der Jugendarbeit.

In diesem Jahr fließen aus der Zahngoldsammelaktion insgesamt 31.500 Euro an zehn Einrichtungen und Initiativen. Im Dürener Rathaus überreichten der Sprecher der RIDZ, Dirk Haarmann, sowie weitere Mitglieder der Initiative die Spendenschecks an den Verein BASTA, den Förderverein KI - Kommunales Integrationszentrum, den Kreissportbund Düren, an das Freiwilligenzentrum Düren, das Projekt „Ankommen in Düren“, das Bündnis gegen Rechtsextremismus, das Sozialwerk Dürener Christen, das Projekt „Familienpaten Düren“, die Initiative „Offene Ganztagsschulen“ und den Nelly Kids Kindergarten des Sozialdienstes katholischer Frauen.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Düren, Thomas Hissel, dankte im Namen der Spendenempfänger und auch der Stadt für die finanzielle Unterstützung. Es sei besonders anerkennenswert, dass man sich auf diese nachhaltigen Initiativen wie die der RIDZ seit vielen Jahren verlassen kann, so Hissel.

Seit Sammlungsbeginn der Regionalen Initiative konnten viele soziale Projekte in Stadt und Kreis Düren unterstützt werden. „Auch wenn die Zahl der entsprechenden Patienten mit Goldzähnen oder entsprechenden Füllungen stetig abnimmt, so hoffen wir doch, dass unsere Aktion noch einige Jahre fortgeführt werden kann“, sind sich Dirk Haarmann und die Mitglieder der RIDZ sicher, dass auch zukünftig die Zahngold-Aktion besondere Projekte und Initiativen unterstützt. „Die Reaktionen der Patientinnen und Patienten, die gerne ihr Zahngold für einen guten Zweck zur Verfügung stellen, sind immer noch sehr positiv.“

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